„Ich kann immer den Unterschied machen”

90 Minuten Bank: Emil Forsberg reagiert auf Affront bei den Rangers

Von ukr Aktualisiert: 09.05.2022, 13:38
Stilist – auch vom Punkt: Emil Forsberg.
Stilist – auch vom Punkt: Emil Forsberg. (imago/Picture Point LE)

Emil Forsberg lieferte gegen den FC Augsburg eine gute Partie ab, stellte sich in den Dienst der Mannschaft und traf per Elfmeter cool zum 4:0-Endstand. Eine starke Reaktion auf die Nichtberücksichtigung beim Halbfinal-Aus in Glasgow am Donnerstag.

Trainer Domenico Tedesco hatte den Routinier, der RB schon so oft in wichtigen Spielen weitergeschossen hat, 90 Minuten auf der Bank sitzen lassen.

Forsberg hakt die Nichtberücksichtigung ab: „Das ist mir jetzt egal“

Nach der Reaktion auf dem Rasen reagierte Forsberg auch verbal auf den Affront im Ibrox Stadium. „Ich will immer spielen, ich kann immer den Unterschied machen – egal, ob von Beginn an oder wenn ich von der Bank komme”, betonte der Schwede nach der RB-Gala gegen Augsburg am ARD-Mikrofon. „Aber das ist mir jetzt egal. Wir haben ein tolles Spiel gemacht – und alles andere ist vorbei.”

Abgehakt also, Forsberg macht kein Fass auf – und auch seine Frau Shanga hält sich anders als 2020 in den sozialen Netzwerken zurück. doch die RB-Legende sandte ein deutliches Zeichen, dass er im DFB-Pokalfinale am 21. Mai spielen sollte.

Bereits im vergangenen Jahr gegen den BVB hatte der 30-Jährige auf der Bank gesessen und mitansehen müssen, wie sein Team zur Pause mit 0:3 zurücklag. Erst in der 62. Minute war Forsberg eingewechselt worden. Nun brennt er nach gut sieben Jahren in Leipzig auf seinen ersten Titel – und einen Einsatz.