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RB Leipzig: Warum Dayot Upamecano und Nordi Mukiele gegen FC Bayern nicht vom Platz flogen

Von (RBlive/msc) 05.04.2021, 14:44
Nordi Mukiele bringt Lucas Hernandez zu Fall.
Nordi Mukiele bringt Lucas Hernandez zu Fall. imago images/Picture Point LE

Dayot Upamecano und Nordi Mukiele holten sich im Spiel gegen Bayern München jeweils ihre fünfte Gelbe Karte und sind am nächsten Spieltag gesperrt. Warum die beiden nicht gleich vom Platz flogen, erklären die Macher des Schiedrichter-Blogs "Collinas Erben" bei Sport.de.

Mukiele foulte nicht brutal

Mancher Bayern-Fan forderte bereits für die Grätsche von Mukiele gegen Lucas Hernandez in der 26. Minute einen glatten Feldverweis. Allerdings war das Einsteigen des Franzosen zwar "rücksichtslos", aber nicht brutal. Mukiele trat nicht mit offener Sohle und auch nicht an "besonders verletzungsanfälligen Körperpartien", so begründen es die Experten.

Upamecanos taktisches Foul bleibt ohne Effekt

Dayot Upamecanos Verwarnung nach dem Vergehen an Kingsley Coman zu Beginn der zweiten Hälfte ist genau so unstrittig. Und auch das taktische Foul kurz zuvor gegen Leroy Sané hätte eine Gelbe Karte nach sich gezogen und damit die Grundlage für einen Platzverweis gelegt, wenn nicht der Schiedsrichter die Vorteilregel angewendet hätte. Denn bleibt der Gegner in Ballbesitz, so wird das rein taktische Foul auch nicht mit einer Verwarnung geahndet, denn es hat sich schließlich kein unerlaubter Vorteil ergeben.