Keine Torwartrotation im Pokal mehr

Kapitän Gulacsi steht gegen Hansa im Tor

Von ukr 19.01.2022, 11:03
Der Boss im Tor bei RB Leipzig darf auch im DFB-Pokal ran: Peter Gulacsi erhält den Vorzug vor Josep Martínez.
Der Boss im Tor bei RB Leipzig darf auch im DFB-Pokal ran: Peter Gulacsi erhält den Vorzug vor Josep Martínez. imago/motivio

Domenico Tedesco wollte vor dem DFB-Pokal-Achtelfinalspiel gegen Hansa Rostock gar nicht erst den Eindruck erwecken, dass RB Leipzig den Pokalwettbewerb auch nur ein Fünkchen auf die leichte Schulter nimmt. „Für mich persönlich ist der Pokal ultrawichtig, entsprechend bereiten wir uns vor – physisch und mental”, sagte der RB-Trainer.

Das betrifft nicht nur Fragen der Spielvorbereitung, die RB angeht, als ginge es gegen einen Bundesligisten. (Tedesco warnte etwa vor den Standards, insbesondere den langen Einwürfen der Rostocker.) Auch hinsichtlich des Personals wird Rasenballsport weitgehend mit der ersten Garde auflaufen.

Tedesco: „Signale an jeden Spieler senden, dass der DFB-Pokal uns wichtig ist”

„Es geht um die Frage: Rotation oder nicht? Wir wollen Signale an jeden einzelnen Spieler senden, dass der Wettbewerb und das Spiel uns wichtig sind”, sagte Gulacsi. Ergo: Eher wenig Experimente. Im Tor schloss Tedesco bereits eine Rotation aus; Kapitän Peter Gulacsi werde auch im DFB-Pokal das Tor hüten, legte sich der Trainer fest.

In der zweiten Runde gegen den SV Babelsberg hatte Ersatzkeeper Josep Martínez die Chance bekommen und bis auf einen Ausflug einen soliden Auftritt hingelegt. Damals war noch Jesse Marsch Cheftrainer. Tedesco nun rotiert im Pokal wieder zurück und setzt auf die Erfahrung der Nummer eins.