RB Leipzig

Leichtes Spiel gegen den Tabellenletzten: RB Leipzig bleibt nach 3:0 gegen Schalke Bayern auf den Fersen

Von (RBlive/sid) 06.02.2021, 17:29
Sonderbewachung für den 1:0-Schützen: Nordi Mukiele und Begleiter
Sonderbewachung für den 1:0-Schützen: Nordi Mukiele und Begleiter imago/Poolfoto

RB Leipzig hat sein Spiel beim Tabellenletzten gewonnen. Es hat ein bißchen gedauert, mit dem 1:0, aber in der Nachspielzeit der ersten Hälfte leitete Nordi Mukiele den ungefährdeten 3:0-Sieg ein. Marcel Sabitzer und Willi Orban stellten den Endstand her (73., 87.).

Alle Augen auf Mustafi

RB bleibt damit dem FC Bayern auf den Fersen, der am Vorabend mit einem 1:0 gegen Hertha BSC vorgelegt hatte. Der Abstand bleibt damit bei sieben Zählern stehen.

Alle Augen in gelsenkirchen waren auf S04-Zugang Shkodran Mustafi gerichtet, Weltmeister von 2014, der vom FC Arsenal gekommen ist. Nach elf Jahren im Ausland war Mustafi vor allem in der ersten Halbzeit lange ein stabilisierender Faktor bei seinem neuen Klub. Dabei hatte der Innenverteidiger nach seinem Wechsel bis Freitag in Quarantäne bleiben müssen und nur individuell trainieren können.

Mustafi, der nicht einmal zusammen mit seiner neuen Mannschaft trainiert hatte, dirigierte lautstark die Schalker Abwehr. Damit hatte er von der ersten Minute an viel zu tun, denn die Leipziger begannen aggressiv und richteten sich schon früh in der gegnerischen Hälfte ein. Dani Olmo scheiterte mit der ersten hochkarätigen Chance an Torhüter Ralf Fährmann (13.).

Sabitzer und Orban machen es fest

Mit gutem Stellungsspiel, einer starken Zweikampfquote und sicherem Passspiel stabilisierte Mustafi zunächst die Defensive des Tabellenletzten. So tat sich Leipzig schwer, trotz viel Ballbesitz in die gefährliche Zone vorzustoßen. Allerdings: Beim RB-Führungstor Sekunden vor dem Pausenpfiff kam Mustafi zu spät. Auch kurz nach Wiederbeginn verlor er ein Duell gegen Alexander Sörloth, der allerdings an Fährmann scheiterte (47.).

Nach vorne fand Schalke dagegen fast überhaupt keinen Weg. Die Angriffsversuche wurden meist im Keim erstickt, entweder durch ungenaue Pässe oder konzentrierte Leipziger Abwehrarbeit. In Tornähe kamen die Königsblauen nur nach kapitalen Fehlern der Gäste, nahmen die Geschenke aber nicht an.

Stattdessen machten Sabitzer und Orban mit ihren Treffern den Sieg der Sachsen fest, die zum zehnten Mal zu Null spielten.