RB Leipzig

Licht und Schatten im zweiten Testspiel gegen Meuselwitz

19.07.2017, 10:14
Eine zähe erste Hälfte RB Leipzig gegen ZFC Meuselwitz und fünf Tore in der zweiten sah Ralph Hasenhüttl.
Eine zähe erste Hälfte RB Leipzig gegen ZFC Meuselwitz und fünf Tore in der zweiten sah Ralph Hasenhüttl. imago/Karina Hessland

Je zwei Tore Klassenunterschied erwartet man sich bei RB Leipzig generell. Das 6:0 gegen Regionalligisten Meuselwitz war eine ergebnistechnische Punktlandung. RB-Coach Hasenhüttl und Neuzugang Konrad Laimer waren aber nur halb zufrieden.

Hasenhüttl zufrieden mit „super Test“ ohne Verletzte

Die Mannschaft steigerte sich nach einer eher schwachen Vorstellung in der ersten Hälfte zum Seitenwechsel. „In der ersten Halbzeit waren wir noch ein wenig fahrig, nicht so zielstrebig, haben uns nicht genug bewegt in der Spitze. Wir hatten zu wenig Tiefgang“, so Ralph Hasenhüttl. Er könnte auch sagen, der eine Teil der Mannschaft habe es nicht so gut gemacht, denn er wechselte komplett zur Pause. „In der zweiten Hälfte haben wir ein wenig einfacher gespielt, mit weniger Kontakten, aber mehr Tempo. Das ist dann schwerer zu verteidigen, auch wenn es der Gegner gut gemacht hat. Aber es war ein super Test, keiner hat sich verletzt.“

Keita und Forsberg noch im Aufbau

Auf zwei Spielern lag besonderes Augenmerk. Naby Keita und Emil Forsberg bleiben bei RB Leipzig, stehen aber durch ihre Begehrlichkeiten im Fokus. „Naby Keita und Emil Forsberg haben ein paar Mal Szenenapplaus bekommen. Aber das ist nicht das Ziel, wir wollen schon Tore machen. Aber Naby hatte viel Spielfreude, Emil genauso. Sie haben gezeigt, dass sie wieder heiß sind, dass es wieder losgeht. Schön zu sehen, dass sie wieder auf dem Platz stehen“, freute sich Hasenhüttl über die Rückkehrer. Trotz seiner Klasses war insbesondere Forsbergs Spiel gegen Meuselwitz noch nicht so spritzig. Wie Keita war auch der Schwede ein paar Tage später als die meisten Kollegen eingestiegen.

Konrad Laimer ist froh, dass es losgeht

Ein weiterer Neuzugang durfte erstmals für RB Leipzig vor den Ball treten und zeigte sich darüber höchst erfreut. „Ich bin froh, dass ich nach der langen Urlaubszeit wieder spielen konnte. Der Gegner stand sehr tief, da ist es ein anderes Spiel als gewohnt. Aber es war das erste Spiel mit mit der Mannschaft für mich“, so Konrad Laimer. Der Österreicher stand gemeinsam mit Keita und Forsberg in Hälfte eins auf dem Tableau, als es noch nicht so lief. „Wir haben den letzten Pass nicht perfekt gespielt, zu wenig über die Flügel, zu viel über die Mitte gespielt. Wenn der Gegner so eng steht, ist das immer ein bisschen schwierig.“ Für den ersten echten Einsatz im Pokal gegen die Sportfreunde Dorfmerkingen hat der Neu-Leipziger aber noch jede Menge Zeit: „Ich will in den nächsten Wochen gut trainieren, alles zeigen.“ Dazu wird reist RB Leipzig am Donnerstag nach Seefeld, wo mit Timo Werner auch der letzte verbliebene Profi aus dem Urlaub zum Team stößt.