RB Leipzig

Lukas Klostermann träumt von der Nationalmannschaft

22.03.2018, 09:04
In der deutschen U21 ist Lukas Klostermann schon wieder fester Bestandteil, für Jogi Löw reichte es aber bisher noch nicht.
In der deutschen U21 ist Lukas Klostermann schon wieder fester Bestandteil, für Jogi Löw reichte es aber bisher noch nicht. imago/Eibner

Am Abend tritt Lukas Klostermann mit dem deutschen U21-Team in der EM-Qualifikation gegen Israel an und will dabei die Tabellenführung verteidigen. Den Traum von der Nationalmannschaft hat der Außenverteidiger von RB Leipzig derweil noch nicht aufgegeben.

Lukas Klostermann will sich über RB Leipzig bei Jogi Löw empfehlen

Im Sommer 2016 spielte Lukas Klostermann bei Olympia ein herausragendes Turnier. Damals rechnete jeder mit einer baldigen Einladung von Bundestrainer Jogi Löw. Doch kurz nach den Olympischen Spielen riss sich Klostermann das Kreuzband und fiel fast ein Jahr aus.

Der Traum, einmal für Deutschland aufzulaufen, lebt aber weiter. „Natürlich wünsche ich mir, auch mal in die A-Nationalmannschaft berufen zu werden. Aber das geht nur, wenn ich mich im Verein und in der U 21 empfehle. Das versuche ich Woche für Woche und hoffe, dass der Wunsch irgendwann in Erfüllung geht“, erklärt Lukas Klostermann im Interview mit dem Kicker (Print).

Klostermann will bei Flanken besser werden

Dabei ist er mit seiner persönlichen Entwicklung nach dem Kreuzbandriss in dieser Saison zufrieden. „Ich freue mich, dass ich nach der langen Verletzungspause so viele Spiele machen durfte. Es ist alles positiv“, erklärt er nach schon fast 40 Pflichtspielen mit dem Verein und der U21. Mit so viel Spielzeit habe er „nicht gerechnet“. Verbesserungsbedarf sieht er in allen Bereichen seines Spiels. Vor allem aber die „Hereingaben von außen können noch besser werden“.

Dabei kommt Klostermann auch entgegen, dass er als Außenverteidiger links und rechts spielen kann. Zuletzt spielte er aufgrund der Verletzung von Marcel Halstenberg häufig auch links. „Ich kannte die Position ja schon von den Olympischen Spielen 2016. Von daher ist das für mich keine riesige Umstellung.“

Keine Präferenz für eine Verteidigungsseite

Ob er die rechte oder linke Seite präferiert, kann der 21-Jährigen „gar nicht genau sagen. Mir ist es nur wichtig, dass ich spiele. Es schadet ja auch nicht, auf beiden Seiten spielen zu können.“

Gegen die Bayern fehlte Lukas Klostermann zuletzt. Der Grund dafür lag ausschließlich in der „Belastungssteuerung“, nachdem er zuvor einige Spiele über 90 Minuten gemacht hatte.