RB Leipzig

Mainz 05 unter Druck – Turnaround gegen RB Leipzig?

04.04.2017, 15:53
Martin Schmidt und Rouven Schröder wollen mit Mainz 05 gegen RB Leipzig punkten.
Martin Schmidt und Rouven Schröder wollen mit Mainz 05 gegen RB Leipzig punkten. imago

Vor dem Duell bei den Mainzern in der Krise ist der Druck auf Seiten des Gastgeber enorm groß. Auf der Pressekonferenz in Mainz versuchten Trainer Martin Schmidt und Sportdirektor Rouven Schmidt gegen RB Leipzig positiv ins Spiel zu gehen.

Rouven Schröder: „Jeder weiß, worum es geht“

Die Niederlage gegen den FC Ingolstadt brachte Mainz 05 endgültig ins taumeln. Gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf musste man sich 2:1 geschlagen geben. Nach dem Spiel habe auch Sportdirektor Rouven Schröder den Kontakt zur Mannschaft gesucht. „Ist passiert. Der Sonntag war entscheidend, auch mal deutliche Worte zu finden. Wir brauchen uns gar nichts vormachen. Ich glaube, dass jeder weiß, worum es geht.“ Dabei ging es ihm darum, den Fokus auf einen neuen Aufbruch im nächsten Duell zu legen. „Man kann zurückweichen und ängstlich sein oder nach vorne gehen. Und ich schlage vor, dass wir nach vorne gehen.“ Auf die obligatorische Frage nach den Planungen zur Zusammenarbeit mit dem Trainer stärkte er Martin Schmidt den Rücken. „Ich habe gerade über Zusammenhalt gesprochen. Wir haben dieselben Ziele. Morgen drei Punkte gegen Leipzig.“

Mainz 05 will den Turnaround gegen RB Leipzig

Auch sein Trainer sah eine schwierige Situation für den Verein. Wichtig sei, dass man diese „nicht als unlösbar ansieht. Deswegen müssen wir die Initiative ergreifen, um den Turnaround zu schaffen.“ Gegen RB Leipzig sei das nicht unmöglich, weil man als Underdog ins Spiel geht. „RB Leipzig kommt mit einer Riesenqualität durch Werner, Forsberg, Keita und wie sie alle heißen. Wenn niemand etwas erwartet, ist das unsere Chance.“

Martin Schmidt zu Recht in der Kritik

Seine eigene Arbeit sieht auch Martin Schmidt zu Recht hinterfragt. „Ich fühle mich nicht zu Unrecht kritisiert. Ich würde euch hinterfragen, wenn ihr in dieser Phase ein Loblied singt“, sagte gegenüber den anwesenden Journalisten. „Meine Arbeit als Trainer ist natürlich schwierig geworden. Den Spielern muss ich manchmal sagen, glaubt nicht alles, was ihr lest. Bei euch frage ich mich manchmal, ob ihr glaubt was ihr schreibt. Aber das ist euer Job. Mein Job ist es, dagegen Argumente zu haben.“