RB Leipzig

Marcel Sabitzer lebt mit RB Leipzig seinen Traum

03.05.2017, 10:01
Dirigent und Mentalitätsmonster: Marcel Sabitzer.
Dirigent und Mentalitätsmonster: Marcel Sabitzer. imago

Zwei Punkte braucht RB Leipzig im Maximalfall noch, um nächste Saison in der Gruppenphase der Champions League anzutreten. Für Marcel Sabitzer ist das „ein Traum, den ich gerade lebe“, wie er der Sportbild (Print) erklärt. Als Kind habe er die Champions League intensiv verfolgt. Nun ist ihm und der Mannschaft bewusst geworden, dass man selbst „etwas Großes erreichen“ kann.

Schlimmste Niederlage vergessen machen

Dabei hat auch seine „schlimmste Niederlage“ mit der Champions League zu tun. 2014 scheiterte er in der Qualifikation an Malmö FF. „Wenn du solche Erlebnisse hattest, tust du alles dafür, um dieses Ziel doch noch zu erreichen.“ In Leipzig hat er nun die Chance dazu.

Nach der Winterpause sei man bei RB Leipzig aber ein wenig vom Kurs abgekommen. „Ich hatte das Gefühl, dass wir unsere Wege nicht mehr mit der letzten Konsequenz gegangen sind, so wie wir es im Herbst gemacht hatten. Die Länderspiel- Pause kam dann zur richtigen Zeit.“ Danach war „dieses Gewinnenwollen wieder spürbar, die Lust, uns für die Saison zu belohnen.“

Marcel Sabitzer hat Respekt vor Doppelbelastung

Dabei hat Marcel Sabitzer durchaus auch Respekt vor den neuen Anforderungen, die durch den zusätzlichen Wettbewerb entstehen. „Es wird eine andere Belastung und neue Erfahrung für uns. Du musst topfit sein, mit Köpfchen an die Sache gehen. Es braucht einen professionellen Lebensstil.“ Insbesondere Ernährung und Regeneration sind für den Österreicher zentrale Elemente des professionellen Lebensstils.

Besonders versteht sich Marcel Sabitzer mit seinem Trainer Ralph Hasenhüttl. „Für uns gehören Einsatz und Leidenschaft dazu. Ich arbeite wirklich gern mit ihm zusammen. Man kann schon sagen, dass wir uns gut verstehen und ein sehr gutes Verhältnis haben.“

Sabitzer fasziniert von Dietrich Mateschitz

Auch von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz ist der Offensivmann, der diese Saison in 30 Pflichtspielen, davon 29 von Beginn an, sieben Tore erzielte, angetan. „Ich bin immer wieder fasziniert. Sein Auftreten und seine Art sind etwas Besonderes. Als er nach einem Heimspiel gegen den KSC in der Kabine vor uns steht, wirkte er bodenständig, sehr freundlich, eigentlich fast zurückhaltend.“

Zurückhaltung in sportlichen Dingen ist die Sache von Marcel Sabitzer derweil nicht. „Ich will immer immer gewinnen und gebe alles, was ich drin habe.“ Damit es am Ende der Saison diesmal für die Champions League reicht.