RB Leipzig

Michael Born: „Grenze deutlich überschritten“

22.08.2016, 13:17
Stein des Anstoßes: Bullenkopf bei Dynamo Dresden gegen RB Leipzig.
Stein des Anstoßes: Bullenkopf bei Dynamo Dresden gegen RB Leipzig. imago/Hentschel

Der Geschäftsführer von Dynamo Dresden Michael Born hat sich nach dem Spiel gegen RB Leipzig deutlich über einen abgeschnittenen Bullenkopf, der von der Dynamo-Fankurve aus ins Stadion geworfen wurde, geäußert: „Diese Aktion war absolut widerlich, damit wurde eine Grenze deutlich überschritten.“

„Es wirft ein schlechtes Licht auf diesen besonderen Fußball-Tag, der ansonsten eine großartige Werbung für unsere Stadt und unseren Verein war „, so der Geschäftsführer weiter. Vor der Partie hatte sich Born bereits von Gewalt distanziert, aber auch darauf verwiesen, dass es nicht nur in Dresden Gewalt gebe.

Neben einem abgetrennten Bullenkopf sorgten auch deutliche Banner in der Dresdner Fankurve, deren inhaltliche Bandbreite von Kritik bis zur Gewaltandrohung reichte, für Aufregung. Der DFB-Kontrollausschuss ermittelt bereits und hat Dynamo Dresden um eine Stellungnahme gebeten. Dresden gilt aufgrund von Vorfällen in der Vergangenheit als Wiederholungstäter.