RB Leipzig

Mintzlaff über Leipzigs Erfolge: „Auch bei uns wird es andere Zeiten geben“

10.12.2017, 13:20
Oliver Mintzlaff, Geschäftsführer bei RB Leipzig.
Oliver Mintzlaff, Geschäftsführer bei RB Leipzig. imago

Oliver Mintzlaff, Geschäftsführer bei RB Leipzig, war am Sonntag nach dem Unentschieden gegen Mainz 05 beim Fußballtalk von Jörg Wontorra zu Gast. Hauptthema war zunächst das Trainerbeben um Peter Bosz und Peter Stöger.

Enttäuschung über einen Punkt gegen Mainz 05

Für RB Leipzig gab es am Samstag eher zwei verlorene, als einen gewonnen Punkt.  Kurz vor Ende der Partie glich Berggren zum zweiten Mal aus und die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl musste sich mit dem Remis zufrieden geben. „Das war sicherlich enttäuschend, wir hatten uns gerade zuhause mehr erhofft. Aber wir haben wieder ein Tor nach Standards kassiert“, unterstrich auch Oliver Mintzlaff den bitteren Beigeschmack. In der Tabelle ändert sich nach der Punkteteilung von Schalke und Gladbach nach hinten allerdings nichts. „Wir hätten uns mit einem Sieg etwas absetzen können, so bleibt es vorne ganz eng in der Verfolgergruppe“, so der RB-Geschäftsführer.

RB Leipzig nach wie vor ein Platz an der Sonne

Was allerdings nichts an der Gesamtsituation ändert, die für RB Leipzig nach wie vor ziemlich rosig aussieht. Man steht nach wie vor auf dem zweiten Platz und ist gemeinsam mit Trainer Ralph Hasenhüttl immer noch ziemlich stolz auf das Erreichen der Europa League, nachdem man in der Champions League die ersten sieben Punkte sammeln, aber nicht überwintern konnte. Nach den jüngsten Trainerbeben in Köln und Dortmund war sich Oliver Mintzlaff durchaus bewusst, dass die gute Stimmung keine Selbstverständlichkeit ist.

Mintzlaff warnt: „Auch bei uns wird es andere Zeiten geben“

Die Entlassung von Peter Stöger hatte ihn durchaus überrascht. Darüber war Mintzlaff „von außen betrachtet schon traurig, weil ich dachte, in Köln hat er etwas langfristiges ausgebaut.“ Die schwierigen Fragen, ob der der Trainer noch Zugang zur Mannschaft findet, ob es Alternativen am Markt gibt, wie man es in der Krise schafft, zusammen zu rücken, damit musste man sich bei RB Leipzig bisher noch nicht beschäftigen. „Wir sind in der glücklichen Situation, dass wir mit dem Trainer einen tollen Start hatten. Aber auch bei uns wird es Zeiten geben, in denen es nicht nur nach oben geht, sondern stagniert oder wir auch Richtung Abstieg mal nach unten gucken müssen“, warnte Mintzlaff.

Vertragsgespräche mit Hasenhüttl in der Winterpause

Aktuell steht als nächstes die Verlängerung mit Ralph Hasenhüttl an, wo Mintzlaff nach wie vor zuversichtlich ist. Auch Ralf Rangnick hatte zuletzt davon gesprochen, sehr gerne bald zu verlängern. „Wir haben gesagt, wir spielen die Hinrunde zu Ende und nehmen uns dann in der kurzen Winterpause die Zeit, Gespräche zu führen“, so der RB-Boss.