RB Leipzig

Mönchengladbach will gegen RB Leipzig keinen erneuten Banner-Eklat

Von (RBlive/ mki/ dpa) 27.08.2019, 20:12
Borussia Mönchengladbach will gegen RB Leipzig diesmal gern Banner ohne Diffamierungen und Gewaltaufrufe.
Borussia Mönchengladbach will gegen RB Leipzig diesmal gern Banner ohne Diffamierungen und Gewaltaufrufe. imago images / Team 2

Für Wirbel sorgten beim letzten Spiel von RB Leipzig in Mönchengladbach verschiedene Banner, die Anhänger der Gastgeber zeigten. Für Empörung sorgten vor allem persönliche Angriffe auf RB-Trainer Ralf Rangnick. Gegen drei Personen war Hausverbot ausgesprochen worden, weil sie gegenüber des Mönchengladbach-Blocks in der Nähe des Gäste-Blocks ein nicht angemeldetes Banner aufhängen wollten.

Vor dem erneuten Aufeinandertreffen beider Teams hofft Borussia Mönchengladbach, dass sich die Geschehnisse vom letzten Spiel nicht wiederholen. „Diffamierende und ehrabschneidende Transparente“ wolle man nicht sehen, erklärt Borussia-Geschäftsführer Stephan Schippers dem Express. „Wir verbieten unseren Fans nicht, ihre Meinung zu äußern, aber sie sollen das mit Worten tun, die nicht beleidigend oder sogar gewaltverherrlichend sind.“ Das hätte auch den positiven Effekt, dass der „Protest dann eher gehört wird und man sich dann auch mehr mit den Inhalten beschäftigen wird“.

Borussia Mönchengladbach ohne Spektakel zu vier Punkten

Sportlich ist Borussia Mönchengladbach etwas holprig, aber mit vier Punkten aus zwei Spielen und dem Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokal erfolgreich in die Saison gestartet. Mönchengladbachs neuer Trainer Marco Rose hat mit der Euphorie um ihn dabei kein Problem. „Grundsätzlich ist Euphorie was absolut Positives. Aber ich habe die Aufgabe, Ergebnisse zu liefern, Dinge umzusetzen und werde daran gemessen. Deswegen müssen Max Eberl und ich zwischendrin auch mal die Euphoriebremse reinhauen“, sagte der 42-Jährige nach dem 3:1 in Mainz am vergangenen Wochenende.

Rose sieht seine Mannschaft bei der Verinnerlichung seines „proaktiven Fußballs in jeder Spielphase“ auf einem guten Weg. „Vieles ist neu für die Jungs. Aber ich bin hier auf eine unglaublich bereite und willige Mannschaft getroffen und bis hierhin auf ein sehr geduldiges Umfeld“, sagte Rose. Aber „wir hatten noch keine Partie dabei, in der es ein Spektakel gab“, weiß der ehemalige Trainer von Lok Leipzig und Red Bull Salzburg auch.