RB Leipzig

Nach Medizinkoffer-Wurf: Das sagen Willi Orban und Ralph Hasenhüttl zur Sperre

12.02.2017, 17:08
Corpus delicti: Der Medizinkoffer den Willi Orban aus dem Spielfeld beförderte
Corpus delicti: Der Medizinkoffer den Willi Orban aus dem Spielfeld beförderte imago/Karina Hessland

Man kennt Willi Orban als äußerst gelassenen Zeitgenossen. Doch in der Schlussphase der 0:3 (0:2)-Heimpleite gegen den HSV leistete sich der Abwehrchef von RB Leipzig eine Unbeherrschtheit, als einen Medizinkoffer der HSV-Betreuer an die Bande warf.

Weil Orban die Behandlung eines am Boden liegenden HSV-Spielers zu lange dauerte, pfefferte der gebürtige Pfälzer das Behandlungs-Equipment der Hamburger Physiotherapeuten hinter die Seitenlinie und sah dafür seine fünfte Gelbe Karte. „In dem Moment muss ich bisschen cooler bleiben, da war ich zu emotional”, entschuldigte er sich nach der Partie.

Hasenhüttl über Unbeherrschtheit von Willi Orban: „Das war unnötig”

Nun fehlt neben dem verletzten Yussuf Poulsen auch der Vize-Kapitän beim schweren Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach. „Dass er sich so die fünfte Gelbe Karte holt, war natürlich unnötig”, kommentierte Trainer Ralph Hasenhüttl. „Dafür ist der danach wieder uneingeschränkt einsatzbar. Jetzt müssen wir halt mal ein Spiel ohne ihn auskommen.”