RB Leipzig

Paul Breitner ohne Verständnis für RB-Beleidiger und Traditionsschwafler

22.03.2017, 10:09
Paul Breitner
Paul Breitner imago

Mit deutlichen Worten hat sich erneut Paul Breitner in die Debatte um RB Leipzig eingeschaltet. Er habe, so bekennt er im Sportbild-Interview, „kein Verständnis für die Aufjauler und RB-Beleidiger, die das tun, um alibimäßig von der angeblich so notwendigen Tradition im Fußball zu schwafeln. Tradition um der Tradition willen ist genauso wertlos wie Erfahrung um der Erfahrung willen.“

Breitner habe den Fußball „schon immer als Geschäft gesehen“. Er sei Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz „dankbar, dass er dem Osten Deutschlands und der Bundesliga diese Mannschaft geschenkt hat. Leipzig ist eine Bereicherung für die Bundesliga“.

Paul Breitner: RB Leipzig als Konkurrent für Bayern München

Ob RB jemals ein ernsthafter Konkurrent für den FC Bayern München wird, weiß Paul Breitner noch nicht. Das „wird sich nach dieser Saison plus zwei weiteren Jahren beantworten lassen“. Denn für die Beantwortung der Frage müsse man erstmal abwarten, wie sich die Mannschaft weiter verstärkt.

Um international konkurrenzfähig zu bleiben, brauche man vier bis fünf „Top-Leute“. Leipzig habe aufgrund der Bundesliga, der Lage der Stadt und der Bedingungen im Verein die Möglichkeit, künftig auch Top-Leute an sich zu binden. Damit werde RB auch zu einer Konkurrenz für Bayern München auf dem Transfermarkt.