RB Leipzig

Peter Gulacsi: „Wenn ich so weitermache, spiele ich”

26.07.2017, 15:37
Der fliegende Ungar: Peter Gulacsi im Trainingslager in Seefeld
Der fliegende Ungar: Peter Gulacsi im Trainingslager in Seefeld imago/DeFodi

Im Test gegen Atiker Konyaspor durfte Peter Gulacsi in der ersten Hälfte ran, ehe in den zweiten 45 Minuten sein Kollege und Konkurrent Yvon Mvogo sein Debüt gab. Im Interview spricht Gulacsi über die Gründe für das zähe Spiel und den Konkurrenzkampf im Tor.

Herr Gulacsi, wie ordnen Sie das 1:0 gegen Konyaspor ein?

Peter Gulacsi: „Das war ein typisches Testspiel. Wir sind noch nicht bei 100 Prozent. Eigentlich sind wir gut ins Spiel gekommen, haben gut begonnen, hatten paar gute Torchancen und gutes Pressing gespielt. Aber dann hat man gemerkt, dass wir nicht richtig frisch sind. Solche Spiele sind in der Vorbereitung dennoch extrem wichtig, um an die Grenzen zu gehen.”

Peter Gulacsi: „Müssen die Gedanken schneller machen”

Der Trainer hat die Einstellung bei den Zweikämpfen kritisiert. Wie haben Sie das gesehen?
Am Anfang war das noch in Ordnung. In den letzten Minuten der ersten Hälfte haben wir zu viele Zweikämpfe und die Bälle zu schnell verloren. Das wird besser, wir haben schon gezeigt, dass wir das können. Wir müssen einfach wieder in den Rhythmus kommen, auch die Gedanken schneller machen.

In der zweiten Hälfte stand dann erstmals Ihr neuer Kollege Yvon Mvogo im Tor. Was sind Ihre Eindrücke von ihm auf dem Platz und außerhalb?
„Er ist ein guter Typ. Vom Spiel kann ich nicht viel sagen, weil ich die zweite Hälfte kaum gesehen habe.

Peter Gulacsi: „Wenn ich so weitermache, spiele ich”

Wie sehen Sie den Konkurrenzkampf um die Nummer eins im Tor?
„Ich konzentriere mich auf meine Aufgaben. Wenn ich genauso weitermache wie bisher, werde ich spielen.”

Sie sind die klare Nummer eins und er der Herausforderer?
„Das müssen Trainer und Verein entscheiden. Natürlich ist es für jeden Spieler eine Herausforderung, seine Position zu behalten. Dafür arbeite ich jeden Tag hart. Aber das Wichtigste ist, dass dieser Verein erfolgreich ist. Wir hatten in der vergangenen Saison gute Torhüter und haben wieder gute Keeper – entscheidend ist, dass derjenige, der im Tor steht, alles richtig macht. Ich versuche mein Bestes zu geben, dass ich es bin, der im Tor steht. Mein Fokus liegt auf meinen Aufgaben.”