RB Leipzig

Ralph Hasenhüttl: „Gegen die letzte B-Elf haben wir zuhause verloren“

14.02.2018, 20:22
Ralph Hasenhüttl auf der Pressekonferenz zur Champions League. Archivfoto: imago
Ralph Hasenhüttl auf der Pressekonferenz zur Champions League. Archivfoto: imago imago

Ob gegen eine B-Elf des SSC Neapel oder die Topbesetzung, Ralph Hasenhüttl fühlt sich mit RB Leipzig bestens vorbereitet auf den Auftakt in der K.O.-Runde der Europa League.

Parallelen zwischen RB Leipzig und SSC Neapel

Das erste Duell im Sechzehntelfinale erwartet der RB-Coach als rassige Partie. Beide Mannschaften hätten voreinander gebührenden Respekt und Ralph Hasenhüttl kann schon ein paar Parallelen erkennen. „Sie attackieren früh und haben ein gutes Umschaltspiel, agieren gut im Netz. Gepaart mit richtig Qualität auf einzelnen Positionen kommt unterm Strich der Tabellenführer in Italien heraus.“ Deswegen werde es schwer, auswärts zu verteidigen, aber seine Mannschaft habe ordentlich gearbeitet.

Hasenhüttl erkennt Handschrift von Maurizio Sarri

Maurizio Sarri habe eine Mannschaft mit Automatismen geformt, deren Stärke die Einheit ist. „Das spricht für die Handschrift des Trainers“, so Hasenhüttl, der taktisch flexibel agieren will. „Wichtig wird vor allem sein, dass wird das, was wir spielen mit 100 Prozent durchziehen.“ Normalerweise kommen bei Hasenhüttl die Spieler zum Einsatz, die neben ihm am Pult sitzen. „Für uns spricht, dass wir zwei Spiele zu null gewonnen und viel Selbstvertrauen gesammelt haben“, fühlt sich Yussuf Poulsen gerüstet. Möglich, dass sein Trainer wieder auf das alte System vertraut. Wahrscheinlich, dass er auf den formstarken Demme setzt.

B-Elf ist für RB Leipzig keine Entwarnung

In Neapel ist man sich einig, dass Maurizio Sarri seine Stammelf schonen wird, selbst wenn der anderes behauptet. Nur weiß Ralph Hasenhüttl, dass ihm das im Zweifel gar nicht helfen muss. „Zum Glück ist mit Mertens der beste Offensivspieler gesperrt. Aber auch Insigne hat richtig viel Qualität und es sind noch ein paar auf dem Platz mit viel Torgefahr.“ Wer aus dem gegnerischen Kader am Ende auf dem Platz steht, ist für den RB-Coach zweitrangig. „Ein, zwei Spieler muss er wechseln, aber wie viele ist mir auch nicht so wichtig. Das letzte Mal, als wir gegen eine vermeintliche B-Elf gespielt haben, haben wir daheim gegen Besiktas verloren“, war Hasenhüttl gewarnt.