RB Leipzig

Ralph Hasenhüttl warnt vor Rückkehr von Terrence „Zyklop“ Boyd

29.03.2017, 17:33
Terrence Boyd mit seinem „Zyklopen“-Jubel nach dem Führungstreffer gegen Borussia Dortmund.
Terrence Boyd mit seinem „Zyklopen“-Jubel nach dem Führungstreffer gegen Borussia Dortmund. imago

Terrence Boyds Erinnerungen an seine Zeit bei RB Leipzig haben viel Licht und Schatten. Er war Publikumsliebling und dem Verein sehr verbunden, persönlich aber von Verletzungen geplagt. Jetzt kehrt er mit seinem neuen Verein Darmstadt 98 zurück.

Terrence Boyd ist heiß bei Rückkehr zu RB Leipzig

In der Länderspielpause hat er sich bereits warmgeschossen, konnte in einem Testspiel drei Tore erzielen. Gegen seinen Ex-Club will er selbstverständlich zeigen, wozu er in der Lage ist. Von Rückkehrern kann RB Leipzig ein Lied singen. Ralph Hasenhüttl beklagte zuletzt, dass Kyriakos Papadopoulos nach seinem Abgang den HSV in Leipzig auf die Siegerstraße köpfte. Anschließend raste er zur ihm leidlich bekannten Auswechselbank von RB Leipzig, nur um der versammelten Mannschaft seinen Bizeps zu zeigen.

Ralph Hasenhüttl warnt vor Darmstadt 98

Auch Terrence Boyd ist gerne an alter Wirkungsstätte erfolgreich. Als er endlich in Darmstadt zu seinen Bundesligaeinsätzen kam, gelang ihm der bislang einzige Treffer ausgerechnet gegen Borussia Dortmund. Von dort aus war er über Rapid Wien zu RB Leipzig gelangt. Deswegen ist auch der RB-Coach gewarnt. „Wieder einmal kommt ein Spieler, der bei uns gespielt hat. Wir haben in dieser Saison ja nicht so gute Erfahrungen damit gemacht.“ Allerdings sei Darmstadt generell ein unangenehmer Gegner.

Hasenhüttl stellt sich auf ein schwieriges Geduldsspiel ein, bei dem die RB-Defensive nicht nur Terrence Boyd im Blick haben muss. Man wird bei RB Leipzig gerne verhindern, wieder den Jubel des „Zyklopen“ bestaunen zu dürfen. Aber torgefährlichster Spieler ist der Ex-Hoffenheimer Antonio Colak mit sieben Treffern in der laufenden Saison. Ebenfalls gefährlich im Konter-Spiel der Darmstädter ist der schnelle Marcel Heller. RB Leipzig wird im eigenen Stadion wieder darauf eingestellt sein, selbst das Spiel zu machen.