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  5. RB-Aufstellung gegen Mönchengladbach: Drei Fragezeichen bei Leipzig

Voraussichtliche RB-Aufstellung Die drei Leipziger Fragezeichen gegen Gladbach

Ein neuer Fall für RB Leipzigs Trainer Marco Rose: Wer bringt genug Form und Frische für das Spiel bei Borussia Mönchengladbach mit? Absolute Beginner bietet Lösungsoptionen für das Startelf-Rätsel.

Von Ullrich Kroemer Aktualisiert: 29.03.2025, 09:47
Raus auf den Platz: Spieler von RB betreten das Stadion.
Raus auf den Platz: Spieler von RB betreten das Stadion. (Foto: imago/Picture Point LE/RBlive)

Leipzig – Vor dem wichtigen Spiel von RB Leipzig bei Verfolger Borussia Mönchengladbach (Sa., 15.30 Uhr, live in Stream, TV und Radio) gibt es in der Startelf von Trainer Marco Rose im Grunde nur drei variable Positionen. 

Drei Optionen für die Abwehr-Dreierkette

Erstens: Wer beginnt als rechter Halbverteidiger? Erste Wahl auf dieser Position ist Lutsharel Geertruida. Doch der Niederländer zählt zu jenen vier Profis, auf die RB wegen hoher Belastung besonders acht geben muss. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass Rose „Lutsha” schont und stattdessen auf die Dienste von Kante Lukas Klostermann zurückgreift, der ohne Länderspielverpflichtungen ausgeruht am Cottaweg trainieren konnte. „Wenn wir die Ziele erreichen wollen, die wir haben, müssen wir angreifen. Dafür brauchen wir Frische”, betonte Rose.

Lesen Sie hier: Rose vor Jubiläum – Fünf Fakten zum Spiel RB gegen Gladbach

Nicolas Seiwald, der die Position auch spielen kann, zählt ebenfalls zum Quartett der Vielbelasteten mit zuletzt drei Spielen innerhalb einer Woche und dürfte nur eingewechselt werden. Denkbar ist auch eine Dreier-Abwehrreihe mit den gesetzten Willi Orban und El Chadaille Bitshiabu sowie Startelf-Neuling Castello Lukeba. Dann würde Orban auf die rechte Innenverteidigerposition rücken und Lukeba oder Bitshiabu ins Abwehrzentrum. Doch in dieser Formation spielte RB bislang noch nie.

Rätsel auf der Doppel-Sechs

Zweitens: Nach dem nächsten Ausfall von Xaver Schlager ist die Situation auf der Doppelsechs/Acht komplett offen. Gegen Dortmund erfand Rose für Christoph Baumgartner die Rolle des Pendelspielers. Defensiv agierte „Baumi” als Sechser, nach Ballgewinnen fungierte er als Verbindungsspieler und schaltete sich auch vor dem Tor offensiv mit ein. Das funktionierte 50 Minuten gut, könnte auch eine Option in Gladbach sein. Der Österreicher könnte durchaus wieder da auflaufen, sagte Rose bei der Pressekonferenz vor dem Spiel. „Baumi wäre frisch”, so Rose.

Drittens: Bleibt die Frage, wer neben Baumgartner den defensiven Part im zentralen Mittelfeld gibt. Gegen den BVB war das Seiwald mit durchwachsener Leistung. Doch der könnte geschont werden, sodass sich Rose zwischen dem ballsicheren, aber oft zu wenig zielstrebigen Kevin Kampl und dem körperlicheren Amadou Haidara entscheiden muss. Vorteile hat Haidara, der ebenfalls ausgeruht trainieren konnte.

Lesen Sie hier: Kadercheck, Teil fünf – Die Perspektive der Stürmer

In der Offensive wird mangels echter Alternativen das Dreigestirn Xavi Simons, Lois Openda und Benjamin Sesko beginnen, wenngleich der Slowene erst 90 und dann 120 Minuten gegen die Slowakei in den Beinen hat. Es ist also wahrscheinlich, dass Sesko höchstens 60 Minuten spielt und dann der wiedergenesene Yussuf Poulsen ins Spiel kommt. Auch ein Startelfeinsatz von Poulsen ist denkbar.

RB Leipzig bei Borussia Mönchengladbach: Die voraussichtliche Aufstellung

RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann (Geertruida), Orban, Bitshiabu – Baku, Haidara (Kampl, Seiwald), Baumgartner (Vermeeren), Raum – Xavi Simons – Sesko (Poulsen), Openda.

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