Aufstiegshelden von 2016 Zwei Teammitglieder sind bereits verstorben
Zwei Protagonisten des Aufstiegsteams von RB Leipzig im 2016 können den zehnten Jahrestag nicht mehr feiern. Talent Agyemang Diawusie und Physiotherapeut Sven Wobser sind nicht mehr am Leben.

Leipzig/ukr – Wenn sich an diesem Wochenende die Aufstiegshelden von 2016 treffen, um den zehnten Jahrestag des Aufstiegs von RB Leipzig in die Bundesliga zu feiern, fehlen zwei Teammitglieder, die nicht mehr mitfeiern können.
Als Youngster im Aufstiegskader dabei
Agyemang Diawusie war damals noch U19-Spieler, war aber in der Aufstiegssaison oft beim Profiteam dabei, absolvierte Testspiele und Trainingslager und war in der Saison 2015/16 beim 2:1 gegen 1860 München einmal im Profikader dabei und fuhr als Back-up auch mit nach Nürnberg, als RB grippegeschwächt kaum noch Personal hatte und 1:3 verlor.
Lesen Sie hier: Coltorti, Halstenberg & Co. – Das machen die Legenden heute, Teil eins
2017 wechselte der Rechtsaußen nach über 50 U19-Einsätzen für Rasenballsport zu Wehen/Wiesbaden, kickte danach beim FC Ingolstadt, Dynamo Dresden, dem SV Ried, der SpVgg Bayreuth und Jahn Regensburg, wo er 2023 an einem plötzlichen Herztod mit nur 25 Jahren starb.
Physiotherapeut verstarb 2024
Zu den Aufstiegsfeierlichkeiten nun hat RB Leipzig nach RBlive-Informationen Diawusies Familie eingeladen, die ihren verstorbenen Sohn vertreten wird.

Und auch Physiotherapeut Sven Wobser ist nicht mehr am Leben. Der Mann, den Ralf Rangnick 2012 anheuerte und auf dessen Künste Fabio Coltorti & Co. schworen, starb 2024 nach langer schwerer Krankheit. Auch seiner wird das Erfolgsteam von 2015/16 gedenken.