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  5. RB-Einzelkritik gegen Gladbach: Im Dieter-Eilts-Modus

Die RB-Profis in der einzelkritikIm Dieter-Eilts-Modus

Von Ullrich Kroemer Aktualisiert: 17.09.2023, 07:58

So haben wir die Spieler von RB Leipzig beim 1:0 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach gesehen:

Janis Blaswich: Erneut eine souveräne Partie des Schlussmannes bei seiner Rückkehr an alte Wirkungsstätte. War stets wachsam und spielte gut mit, bekam aber nur einen einzigen Ball aufs Tor. Den Kopfball von Reitz parierte er mit den Fingerspitzen, Gladbachs einzige wirkliche Topchance, die auch aufs Tor ging und nicht drüber oder daneben. Note: 2,5.

Benjamin Henrichs: Hatte anfangs Probleme, seine Seite dicht zu machen, als etwa Netz durchbrach. Geriet auch in engen Situationen mal beim Herausspielen in Bedrängnis und schoss einen Freistoß aus guter Position mittig in die Mauer. Fing sich dann aber zum Ende der ersten Halbzeit, bereitete die erste RB-Chance durch Carvalho vor (44.) und schaltete sich in der zweiten Hälfte aktiver nach vorn mit ein. Note: 2,5.

Mohamed Simakan: Wieder ein starkes Spiel des Vertretungsabwehrchefs. Hat sich extrem gesteigert, ist ruhiger geworden, schätzt Situationen stets richtig ein, macht kaum Fehler am Ball und ist im Zweikampf eh überragend. Note: 2.

Castello Lukeba: Stabilisiert sich an der Seite seines Landsmannes Simakan von Partie zu Partie, räumte gegen Gladbach viel ab, gewann fast alle Zweikämpfe und war auch im Kopf schnell und aufmerksam. Dank ihm fällt der Ausfall von Kapitän Willi Orban bislang nicht allzu sehr ins Gewicht. Ist stark am Ball und hat beim Herausspielen als Linksfuß und aufgrund seiner technischen Fähigkeiten sogar Vorteile gegenüber dem verletzten Spielführer. Note: 2,5.

David Raum: Spielte aggressiv und wie aufgeputscht, leistete sich aber defenisv auch ein, zwei billige Fehler wie etwa gegen Reitz samt unnötiger Gelber Karte. Hat sich aber generell nach seinem wackeligen Start in die Saison in der Abwehr verbessert und zeigte das auch gegenGladbach. War offensiv kein Faktor, seine Flanken fanden selten ihr Ziel. Aber bei diesem Auswärtsspiel gegen einen körperlichen und kämpferischen Gegner stand die Verteidigungsarbeit im Fokus. Note: 3.

Xaver Schlager: Ihm gelingt beileibe nicht alles am Ball, doch wenn Xaver Schlager auf dem Platz steht, hat man einfach das beruhigende Gefühl, dass nicht allzu viel passieren kann. Irgendwo kommt immer ein Xaver her, grätscht, spitzelt, rumpelt, checkt dem Gegner den Ball vom Fuß wie bei seiner starken Grätsche gegen den eingewechselten Ngoumou in der zweiten Hälfte. Wiedergänger von Dieter Eilts. Note: 3.

Kevin Kampl: Ist auch in englischen Wochen gut drauf, spritzig und schnell mit Ball und am Gegner. Suchte in der ersten Hälfte nach Struktur und fand sie in der zweiten Hälfte. Leitete das Tor von Werner mit dem Pass auf Xavi ein. Note: 2,5.

Xavi Simons: Anfangs fehlten ihm Präzision, Aktivität und Zug zum Tor. Muss sich auch erstmal an den Takt der englischen Wochen auf diesem Niveau gewöhnen. Startete dann besser in die zweite Hälfte, als er Opendas Chance vorbereitete. Ein kapitaler Fehlpass ins Zentrum blieb glücklicherweise unbestraft. Gab dann die spielentscheidende Vorlage auf Werner mit einem perfekt platzierten und getimten Pass. Note: 2,5.

Fabio Carvalho: Keine schlechte Startelf-Premiere des Leihspielers aus Liverpool. Zeigte einen schönen Steckpass auf Henrichs und hatte die erste Torchance für RB, seinen ansatzlosen Schlenzer hielt Nicolas hervorragend (44.). Zeigte, dass er mit seiner Dribbelstärke weiterhelfen kann (50.). Muss körperlich zulegen. Note: 3.

Lois Openda: Zeigte seinen ersten und einzigen Abschluss in der 47. Minute, war nicht so präsent wie in Bern, kontrollierte aber die vielen langen Bälle in die Spitze ordentlich und ließ sich auch mal tiefer fallen. Note: 3.

Benjamin Sesko: Fand nie in den Rhythmus dieses Spiels und verpasste die wenigen guten Möglichketen wie bei der Flanke von Schlager, als er nicht an den Ball kam (53.). Hatte zu wenig Präsenz. Kein guter Tag für den noch zu unkonstanten Hochveranlagten. Note: 4.

Yussuf Poulsen (70.): Wenn er auf dem Feld ist, verleiht das RB gerade Stabilität, hält die Bälle und wirft sich in die Duelle. War an der Balleroberung beteiligt, die letztlich über Kampl, Xavi und Werner zum Tor führte. Note: 3.

Timo Werner (70.): 20 Minuten Spielzeit, neun Ballkontakte, drei Torschüsse, 100 Prozent Zweikampfquote und vor allem ein Tor aus spitzem Winkel an den Innenpfosten. Auferstung und Erlösung. Mann des Tages. Note: 2.

Christoph Baumgartner (70.): Spielt noch nicht die Rolle im RB-Spiel, sucht noch seinen Rhythmus, wird aber noch wertvoll werden. Solide, aber anauffällige 20 Minuten. Note: 3,5.*

* Wir bewerten nur Spieler, die vor der 70. Minute eingewechselt wurden.

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