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RB-Gegner in der Champions League Wiedersehen mit neun alten Bekannten

RB Leipzig hat eine anspruchsvolle, aber machbare Ligaphase in der Champions League erwischt. Die acht Gegner im Kurzporträt, die insgesamt neun ehemalige Leipziger in ihren Reihen haben – einen sogar als Trainer.

28.08.2026, 09:42
Kinder, wie die Zeit vergeht: Die Ex-RB-Offensiven Benjamin Sesko und Matheus Cinha stürmen nun gemeinsam für Manchester United.
Kinder, wie die Zeit vergeht: Die Ex-RB-Offensiven Benjamin Sesko und Matheus Cinha stürmen nun gemeinsam für Manchester United. (Foto: imago/sportimage)

Monaco/Leipzig/dpa/ukr – Glückslose hat RB Leipzig nicht bekommen. Im Gegenteil. Die Champions-League-Auslosung brachte echte Herausforderungen für das Team vom Martín Demichelis. Dennoch bleibt die Zielstellung laut Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer das Weiterkommen: „Wir haben auch unsere Ambitionen, so wie es sich für RB Leipzig gehört. Wir wollen die Ligaphase überstehen.” Laut Schäfer sei man dankbar, dass man wieder dort antreten darf, „wo die höchste Ebene im europäischen Fußball ist, das ist eben in der Champions League”. Die Gegner von RB haben es in sich.

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„Reise in die Vergangenheit”

Real Madrid (auswärts): Zum dritten Mal spielt RB in der Gruppenphase gegen die Königlichen, nun auch gegen Neuzugang Yan Diomande und gegen Ex-Verteidiger Ibrahima Konaté. „Es wird eine kleine Reise in die Vergangenheit, weil wir Diomande und Konaté wiedertreffen”, sagte Schäfer. Einmal siegte RB 3:2 daheim (2022), auswärts gelang im Bernabéu noch kein Sieg, nur ein Remis (1:1 im Achtelfinale 2024). Damals scheiterte RB denkbar knapp an der Sensation, auch durch umstrittene Schiedsrichterentscheidungen – sowohl im Hinspiel, als RB sogar Beschwerde einlegte, als auch im Rückspiel, als Vinicius Willi Orban an die Gurgel ging und nur Gelb statt Rot sah.

Manchester United (auswärts): War ebenfalls schon 2020/2021 ein RB-Gegner. Nach dem 0:5 im Old Trafford unter Trainer Julian Nagelsmann hieß es daheim 3:2. Diesmal geht es auch gegen die Ex-Leipziger Matheus Cunha und Benjamin Sesko. Der slowenische Stürmer erzielte in der vergangenen Saison elf Tore für United; der Brasilianer Cunha brachte es auf zehn Treffer und vier Vorlagen.

RB trifft auf den einstigen Wunschtrainer

Feyenoord Rotterdam (auswärts): Das Team des neuen Trainers Giovanni van Bronckhorst ist für RB ein Neuling, aber auswärts nach dem Papier wohl die vermeintlich leichteste Aufgabe.

Como 1907 (auswärts): Der Debütant war neben Lens mit das schwerste Los in Topf vier. Das Team aus Italien ist deshalb interessant, weil Trainer Cesc Fàbregas wie RB für viel Pressing steht und im Sommer 2025 bei den Leipzigern Trainerkandidat Nummer eins war, ehe er sich für den Verbleib bei Como entschied. Der Marktwert des Teams beträgt knapp eine halbe Milliarde Euro. Ein alter Bekannter ist auch im Team: Nicolas Kühn, der einstige Millennium-Boy von RB, der bei Celtic seinen Durchbruch schaffte und auch von RB umworben war.

Beierlorzer weiß, wie man City schlägt

Manchester City (daheim): Viermal hintereinander (2020 bis 2024) waren die Engländer der Gegner. In Manchester setzte es 2022/2023 mit dem 0:7 im Achtelfinale auch die höchste Niederlage für RB in der Königsklasse. Doch RB konnte auch schon gegen City gewinnen, das gelang dem damaligen Interimstrainer Achim Beierlorzer mit einem 2:1-Erfolg gegen Pep Guardiola. Ein Wiedersehen gibt es mit Joško Gvardiol.

PSV Eindhoven (daheim): Die Niederländer mit RB-Leihgabe Lutsharel Geertruida sind eine lösbare Aufgabe. Einen Direktvergleich in der Königsklasse gab es noch nicht.

„Doudou” und Dino kommen nach Leipzig

Schachtar Donezk (daheim): Die Ukrainer sind bei RB bestens bekannt. In der Saison 2022/2023 musste RB das Auswärtsspiel (4:0-Sieg) aufgrund des russischen Angriffskriegs in Warschau austragen. Spieler des Spiels war damals Christopher Nkunku, der nun zurückgekehrt ist. Das Hinspiel verlor RB mit Trainer Domenico Tedesco mit 1:4, der sich damals über „vier Glocken” wunderte; beim Rückspiel saß Marco Rose auf der Bank.

RC Lens (daheim): Lens mit dem ehemaligen RB-Assistenten Dino Toppmöller, einst Assistent von Julian Nagelsmann, als neuem Cheftrainer ist sicherlich ein unbequemer Gegner. Zudem kommen die Franzosen mit dem langjährigen Ex-Spieler Amadou Haidara in die Red-Bull-Arena. „Von daher wird es viele Umarmungen geben, hoffentlich nach einem Sieg auf dem Platz von RB Leipzig”, sagte Sportchef Schäfer.