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RB LeipzigRB Leipzigs Athletiktrainer Ruwen Faller "Das Wetter könnte zum Problem werden"

Von (RBlive/dpa)
19.04.2020, 16:27
Timo Werner und Ruwen Faller (r.)
Timo Werner und Ruwen Faller (r.) Imago/opokupix

Athletiktrainer Ruwen Faller von RB Leipzig sieht die Fitness der Spieler nach der Corona-Pause nur als geringes Problem an. Vielmehr würden die Profis bei einer Fortsetzung der Saison bis in den Juni vor anderen Herausforderungen stehen. "Das Wetter könnte ein Faktor werden, es wird deutlich wärmer sein, als es die Spieler gewohnt sind", sagte der zweimalige Olympia-Teilnehmer der Deutschen Presse-Agentur. Faller gehört seit Dezember 2018 zum Stab der Athletiktrainer bei Leipzig.

Der damalige RB-Trainer Ralf Rangnick kannte die Qualitäten des früheren 400-Meter-Läufers bereits, hatte ihn einst schon zu Schalke 04 gelotst. In Leipzig erlebt Faller gerade die wohl außergewöhnlichste, aber auch spannendste Zeit seiner zweiten Karriere. "Es ist für alle eine Herausforderung, die so noch nie da gewesen ist. Für uns Trainer gilt es, kreativ zu bleiben und Langeweile bei den Spielern gar nicht erst aufkommen zu lassen", betont Faller.

Die Fitness-Spezialisten von RB haben sich deshalb ein Programm zurechtgelegt. Nach einer kurzen Pause waren die ersten beiden Wochen der Corona-Auszeit von Kraft- und Stabilisationsübungen geprägt. "Die Klassiker. Wir Trainer haben dort teilweise mit Videoschalten Hilfeleistung gegeben", erklärt Faller. Ende März hatte Leipzig das Training wieder aufgenommen. In Kleingruppen, kontaktlos.

Faller sieht aber auch einige Vorteile. "Die ersten beiden Wochen der Pause waren kein Problem, da zuvor eine hohe Spielbelastung herrschte. Natürlich ist fußballspezifisch momentan nicht alles simulierbar. Aber wir setzen alles daran, dass die Zubringerleistung stimmt", sagt Faller.

Der frühere Leichtathlet sprach sich zudem dafür aus, den Spielern mit Blick auf die auf 2021 verschobene EM eine Pause zu gewähren. Allerdings geht Faller von einer deutlich kürzeren Auszeit als gewohnt aus. "Ich kann mir schwer vorstellen, dass es mehr als drei Wochen Sommerpause geben wird", sagte der 39-Jährige.