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  5. RB vor der Champions League: Wie stark ist Werners Kader wirklich?

Ausblick Champions League Werner glaubt an den RB-Kader: Der Klub auch?

RB Leipzig geht mit viel Vertrauen in die neue Saison und glaubt an die Entwicklung des bestehenden Kaders. Doch vor der Rückkehr in die Champions League zeigen sich in mehreren Mannschaftsteilen noch offene Fragen.

Von Martin Henkel, Ullrich Kroemer 18.05.2026, 05:00

Leipzig – Ole Werner mochte sich gar nicht lange mit dem 1:4 (1:2) von RB Leipzig beim SC Freiburg aufhalten, der verpasste Punkterekord schmerzte nur kurz. Vielmehr lenkte der Trainer des Red-Bull-Klubs am vergangenen Samstag den Blick bereits auf die kommende Saison, über der in leuchtenden Lettern das Comeback in der Champions League steht.

"Alle Möglichkeiten, erfolgreich zu sein"

Der 38-Jährige wird in der kommenden Woche, in der die Spieler vor der Marketingreise nach Südafrika freihaben, mit Sportchef Marcel Schäfer detailliert über den Kader sprechen. Werners erste Botschaft und Überzeugung lautet: "Wir haben alle Möglichkeiten, erfolgreich zu sein."

Weiterlesen: RB zurück in der Königsklasse - Vorsicht vor Hybris!

Natürlich sollen dazu auch Zugänge beitragen, doch der Leipziger Fußballlehrer fordert nicht etwa neue Stars, sondern nimmt vielmehr sich selbst und den bestehenden Kader in die Pflicht. "Das Interessante ist bei uns, dass wir als Mannschaft noch lange nicht am Ende unserer Entwicklung sind", erklärte der Trainer. Doch reicht das auch für die "Königsklasse"? RBlive schaut auf die aktuellen Mannschaftsteile.

Beneidenswert auf der Torhüter-Position

Tor: Mit dem Duo Maarten Vandevoordt als Nummer eins sowie Routinier Peter Gulacsi als Nummer zwei und dem erfahrenen Leopold Zingerle in der Hinterhand ist RB zwischen den Pfosten beneidenswert gut aufgestellt.

Abwehr: In Abdoul Koné, der Willi Orban eines Tages ersetzen soll, wurde bereits ein Talent für die rechte Innenverteidigerposition verpflichtet. Nun fehlt noch ein Linksfuß für den wohl scheidenden Castello Lukeba. Allein mit El Chadaille Bitshiabu in die Saison zu gehen, wäre ein zu großes Risiko. Sonst ist RB hervorragend aufgestellt. Sollte Kapitän David Raum nach der WM ein Traumangebot erhalten, müsste sich RB auf der linken Außenverteidigerposition neu umschauen, doch in Max Finkgräfe ist ein begabter U-Nationalspieler bereit für den nächsten Schritt.

Was wird aus Maksimovic?

Zentrales, defensives Mittelfeld: RB spielt mit einer eher defensiven Sechs und einer eher offensiven Acht im Zentrum. Dafür standen in dieser Saison Nicolas Seiwald, Xaver Schlager, Assan Ouedraogo und Ezechiel Banzuzi zur Verfügung. Schlager geht, dafür kommt Rocco Reitz. Wo eine Lücke klafft, ist der Ersatz für Seiwald, also ein eher defensiv starker Sechser. Leipzigs Interesse an Sergi Altimira von Betis Sevilla zeigt, wonach RB sucht. Was der Mannschaft auf jeden Fall fehlt, ist internationale Erfahrung auf dieser sensiblen Position. Ein Routinier täte dem Team deshalb gut. Fraglich aber, ob RB seine Jugend-forscht-Philosophie für einen solchen Spieler aufgibt.

Offensives Mittelfeld: Vermutlich das Sahnestück im Kader. Auf den Flanken ist RB mit Yan Diomande, Antonio Nusa und Yohann Bakayoko gut bis exzellent besetzt. Und ein vierter Spieler stünde mit Brajan Gruda parat, sofern RB den jungen U-Nationalspieler von seinem Klub Brighton & Hove Albion gekauft bekommt. Falls nicht, könnte auch Tidiam Gomis seine Verpflichtung vor eineinhalb Jahren rechtfertigen.

Harder erfüllt Erwartungen noch nicht

Problemzone ist die zentrale Stelle, auf der mit Christoph Baumgartner nur ein „Zehner“ zur Verfügung steht. Fällt der Österreicher mal länger aus, hätte Ole Werner momentan keinen Ersatz. So lange jedenfalls nicht, wie der Trainer Andrija Maksmivovic in der Talent-Rolle schmoren lässt. Ob der Serbe der Ersatz sein könnte, kann nicht einmal der Coach vermutlich richtig einschätzen. Er hat ihn ja nie wirklich ausprobiert – und auch nicht ausprobieren müssen, weil Baumgartner ihm keinen Anlass gab.

Sturm: Werner lässt in seinem System eigentlich nur mit einem Angreifer spielen. Das ist Romulo, der zu Beginn der Saison stark aufgespielt hat, später aber seine Torquote nicht mehr halten konnte (32 Spiele, neun Tore). Der Brasilianer hat aber keinen großen Druck von einem Konkurrenten, weil der Däne Conrad Harder die Erwartungen aus 24 Millionen Euro Ablöse noch nicht erfüllt hat (28 Einsätze, drei Tore). Trotzdem besteht kein akuter Handlungsbedarf, denn RB will zwar gut abschneiden in der Champions League. Sie zu gewinnen, ist die Erwartung aber nicht.

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