RB Leipzig

Reaktionen nach dem 3:0 von RB Leipzig: „Furios nachgelegt” und „Körner gespart”

Von (RBlive/ukr/mhe/dpa)
15.02.2020, 18:54
In die Zange genommen: Konrad Laimer und Marcel Sabitzer stoppen Milot Rashica.
In die Zange genommen: Konrad Laimer und Marcel Sabitzer stoppen Milot Rashica. imago/opokupix

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): „Die erste Halbzeit haben wir defensiv sehr gut gespielt, waren giftig im Nachverteidigen, hatten viele Balleroberungen. Die Umschaltmomente und den Spielvortrag mit dem Ball am Fuß haben wir nicht ganz so gut gelöst. Wir hatten viele Fehler in der roten Zone, haben den Ball zu häufig auf dem Flügel gehalten, nicht so viel ins Zentrum gespielt.”

„Ich bin glücklich darüber, dass wir gute Standards getreten und das Spiel in unsere Richtung haben kippen lassen. Das gehört auch dazu, wenn du oben mitspielen willst. Mit dem 3:0 war das Spiel dann klar. Dennoch haben es die Jungs gut gemacht. Wir haben dann irgendwann durch die Wechsel signalisiert, dass wir was testen wollten für Mittwoch. Es war verdient, auch wenn es kein extremes Feuerwerk war. Aber das muss es auch nicht immer sein.”

Respekt an RB, das ist Qualität.

Werder-Trainer Kohfeldt über die zweite Hälfte nach dem 3:0.

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): „Der Sieg ist natürlich für RB verdient. Aber wie er zustande kam, darüber bin ich sehr ärgerlich, weil ich die erste Halbzeit weitestgehend in Ordnung fand. Wir haben aus dem Spiel heraus nicht viel zugelassen, geraten dann aber durch zwei Standards in Rückstand. Es ist das dritte oder vierte Mal diese Saison, dass wir einen Ball auf den zweiten Pfosten kriegen und den Querball nicht verteidigen, weil wir schlichtweg stehenbleiben. Das geht nicht.”

„Wir wollten in der zweiten Hälfte etwas umstellen, um etwas mehr in die Verlagerung zu kommen. Das hatte sich nach 30 Sekunden erledigt. Bei allem Respekt, einen Ball aus der gegnerischen Hälfte so hinter die Kette zu bekommen, dass der Spieler allein vorm Tor steht, hat etwas mit Aufmerksamkeit in der letzten Reihe zu tun. Danach war das Spiel vorbei. Es sieht von außen so aus, als ob es nur noch dahinplätschert. Aber wir haben uns gewehrt, doch RB hat uns wenig Möglichkeiten gegeben, effektiv zu werden. Respekt an RB, das ist Qualität.”

Konrad Laimer (Spieler RB Leipzig): „Wir haben verdient drei Punkte geholt, das war uns wichtig. Wir waren klar die bessere Mannschaft. Jetzt geht es schnell darum, zu regenerieren für Mittwoch. Wir haben viel dazu beigetragen, dass wir es in der zweiten Halbzeit etwas lockerer angehen konnten. Deshalb konnten wir das eine oder andere Korn sparen.“

Patrik Schick: „Ein leichtes Spiel war es nicht”

Lukas Klostermann (Spieler RB Leipzig): „Mein Tor war wichtig, dass wir früh in Führung gegangen sind. Danach haben wir furios nachgelegt. Das hat uns Sicherheit gegeben und das nötige Selbstvertrauen für Mittwoch.”

Patrik Schick (Torschütze RB Leipzig): „Das war eine solide Leistung von uns. Wir haben drei Tore geschossen und ich kann mich an keine Chance des Gegners erinnern. Ein leichtes Spiel war es aber nicht. Wir haben bis zur Pause einen großen Aufwand betrieben.”

Wir haben nach wie vor die Überzeugung, dass Florian der Richtige ist.

Frank Baumann über Trainer Kohfeldt

Frank Baumann (Geschäftsführer Werder Bremen): „Ich habe mich in den letzten Tagen und Wochen auch schon dazu geäußert und daran hat sich nichts geändert”, sagte Geschäftsführer Frank Baumann. Er erwarte, dass Kohfeldt „weiter mit der Mannschaft arbeitet, ihr Handlungsoptionen aufzeigt. Das tut er. Das erlebe ich jeden Tag. Deswegen haben wir nach wie vor die Überzeugung, dass Florian der Richtige ist.”

Milos Veljkovic (Spieler Werder Bremen): „Wir waren nicht wach genug bei den Standards. Aber natürlich ist das schwer gegen so eine Mannschaft. Die haben viel Selbstvertrauen. Wir müssen noch mehr Mut zeigen.”

Davy Klaassen (Spieler Werder Bremen): „Klar sind wir sauer, das müssen wir auch sein. Wichtig ist, dass wir die Dinge, die wir gut gemacht haben, mitnehmen. Ich habe das Gefühl in der Mannschaft und im Verein, dass er (Trainer Florian Kohfeldt) nicht zur Diskussion steht. Das gibt es nicht oft im Fußball. Aber wir glauben an den Trainer.”