RB Leipzig

Rückkehr gegen Bayer Leverkusen? RB Leipzigs Trainer Jesse Marsch und Peter Gulacsi könnten Quarantäne Sonntag beenden

Von Thomas Fritz 27.11.2021, 11:54
Wird Jesse Marsch gegen Leverkusen noch einmal aus der Ferne zuschauen müssen?
Wird Jesse Marsch gegen Leverkusen noch einmal aus der Ferne zuschauen müssen? imago images/Jan Huebner

Coach Jesse Marsch und Schlussmann Peter Gulacsi könnten ihre fünftägige Corona-Quarantäne vorm Duell zwischen RB Leipzig und Bayer Leverkusen am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) beenden, wenn PCR-Tests am Samstag negativ ausfallen. "Wir sind eine Möglichkeit für morgen", sagte Marsch, der beim 5:0 gegen Brügge in der Champions League von  Co-Trainer Achim Beierlorzer vertreten wurde. Für Gulacsi stand Josep Martinez im Tor. Der darf wohl auch gegen die Werkself noch einmal zwischen den Pfosten stehen, selbst wenn sich Gulacsi freitesten kann.  "Pete hatte eine Woche kein Training. Die Tendenz ist mit Josep zu spielen. Er hat sich die nächste Chance verdient."

Über seine Zeit in Quarantäne sagte Marsch, bei dem ein Schnelltest am Samstag negativ und ein anderer positiv ausfiel. "Mir geht es wieder gut. Ich hatte ein paar Tage mit Symptomen." Aber die sind nun abgeklungen. Bei Gulacsi, der die vergangenen Tage an keinerlei Symptomen litt, habe ein Schnelltest am Samstag ein unklares Ergebnis gezeigt. „Wir sind jetzt Quarantäne-Kumpels“, scherzte der US-Amerikaner, der mit seinem Schlussmann jeden Tag in engem Kontakt stand.

Ob mit oder ohne Marsch: Dominik Szoboszlai und Amadou Haidara sind in dem richtungsweisenden Duell gegen den Vierten wieder einsatzbereit. Tyler Adams kehrt von seiner Sperre zurück. Dennoch ist die Personalsituation beim Bundesliga-Siebten weiter angespannt. Die Chancen steht gut, dass die Startelf vom Brügge-Spiel noch einmal auflaufen darf. Inklusive Brian Brobbey, dem bisher selten eingesetzten Neuzugang von Ajax Amsterdam.

Willi Orban, Mohamed Simakan, Yussuf Poulsen, der ohnehin verletzt ist, sowie Youngster Hugo Novoa fallen mit positiven Corona-Tests defintiv aus. Torwartrainer Frederik Gößling und ein weiterer Betreuer haben sich das Virus ebenfalls eingefangen. Marsch hofft, dass in den kommenden Tagen nicht noch weitere hinzu kommen. "Es ist eine schwierige Situation. Wir werden Tag für Tag sehen, wie es sich ändert."(RBlive/fri)