RB Leipzig

Rückkehrer Marius Müller: „Ultras werden nicht erfreut sein“

12.07.2017, 10:01
Marius Müller, hier auf dem Trainingsplatz von RB Leipzig am Cottaweg.
Marius Müller, hier auf dem Trainingsplatz von RB Leipzig am Cottaweg. imago/Picture Point LE

Nach einem unbefriedigenden Jahr bei RB Leipzig ließ sich der Torhüter für zunächst eine Saison zu seinem alten Verein verleihen. Wie er bei Sport1 verriet, macht er sich keine Sorgen wegen seiner RB-Vergangenheit.

Flucht aus Leipzig nach RB-Neuzugängen

In Leipzig konnte er sich nicht durchsetzen und bekam gleich zu Beginn der Wechselperiode mit Philipp Köhn und Yvon Mvogo signalisiert, dass es nicht unbedingt leichter wird. Kein angenehmes Jahr für den 23-Jährigen, aber ein lehrreiches. „Ich hatte mir das in Leipzig alles anders vorgestellt. Dennoch habe ich mich in dem Jahr extrem verbessert, auch durch die hohe Qualität im Training.“ Nun also der Wechsel zurück in die zweite Liga, wo es für den Schüler von Gerry Ehrmann ohnehin nur einen Club gibt.

Marius Müller: „Ich war kein Schmarotzer“

Wenn er am Betzenberg wieder zwischen den Pfosten steht, hofft er auf schnelle Rehabilitation. Bei seinem Wechsel zum bei den Ultras verhassten RB Leipzig schlug ihm eine Welle der Ablehnung entgegen. „Es wird sicher Gegenwind geben, aber darauf bin ich eingestellt. Die Ultras werden nicht erfreut sein über meine Rückkehr“, so Müller. Der ist sich aber auch bewusst, dem Ex-Verein mit seinem Wechsel geholfen zu haben. „Ich war kein Schmarotzer und habe auf Kosten des Vereins gelebt. Ich habe dem Verein durch die Ablöse vor einem Jahr auch wichtiges Geld gebracht.“

Gerry Ehrmann wollte Marius Müller zurück in Kaiserslautern

Sein alter Torwarttrainer Gerry Ehrmann hatte sich zuvor um seine Dienste bemüht, war aber zunächst beim Berater abgeblitzt. Ob der Ur-Kaiserslauterner die Wogen glätten kann, falls die Fans ihren altbekannten Neuzugang nicht so wohlwollend aufnehmen?