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So viel RB steckt in der WM (Teil2) 19 Ex-Leipziger bei der WM: Helden und Flops

Von RB Leipzig in die Welt: 19 WM-Teilnehmer trugen bereits das Trikot von RB Leipzig. Ein Blick zurück nach vorn.

Von Ullrich Kroemer 20.06.2026, 05:00
Fünf WM-Teilnehmer dabei: RB Leipzig beim DFB-Pokalfinale 2021 gegen den BVB.
Fünf WM-Teilnehmer dabei: RB Leipzig beim DFB-Pokalfinale 2021 gegen den BVB. (Foto: imago/motivio)

Leipzig – Wer als Fan von RB Leipzig die WM verfolgt, hat neben den aktuellen Leipziger Akteuren natürlich immer auch ein Auge auf die Ex-Spieler von Rasenballsport. 

Lesen Sie hier: So viel RB steckt in der WM – Teil 1, Die Trainer

Mit die meisten Ex-Leipziger hat wenig überraschend Österreich im WM-Aufgebot: Konrad Laimer, Marcel Sabitzer und Xaver Schlager schnürten allesamt die Fußballschuhe für RB und waren durch die Bank prägende Spieler, als der Export von Red Bull Salzburg nach Sachsen noch funktionierte. 

Die Niederlande haben ebensoviele ehemalige Leipziger im Aufgebot: Justin Kluivert, Brian Brobbey und Lutsharel Geertruida, der als Leihspieler sogar noch bei RB unter Vertrag steht und verkauft werden soll. Von Brobbey blieb nur seine Unlust zurück, nach dem Abgang von Julian Nagelsmann überhaupt bei RB zu kicken – ein einziges Missverständnis. Kluivert wusste damals unter Nagelsmann noch nicht konstant zu überzeugen.

Innenverteidiger-Duo beim Topfavoriten

WM-Topfavorit Frankreich geht mit zwei ehemaligen Leipzigern an den Start: Dayot Upamecano und Ibrahima Konaté bilden wie einst bei RB, wo ihr Stern aufhing, das Innenverteidiger-Duo des Vize-Weltmeisters. Ein besseres Verteidigerduo hatte der Red-Bull-Klub danach wohl nie mehr.

Auch zwei Ex-Profis aus Leipzig hat Norwegen im Aufgebot: Alexander Sörloth, bislang etwa eine Viertelstunde im Einsatz, und Ersatztorhüter Örjan Nyland. Für beide war RB nur eine Durchgangsstation. Sörloth schleppte sich in Leipzig meist schwerfällig über den Platz, als trüge er die ganze Last des Toreschießens allein. Der Norweger war eine Verlegenheitslösung, mit der Nagelsmann eigentlich nie hatte etwas anfangen können.

Tschechiens Stürmer Patrick Schick hat in Leverkusen sein Glück gefunden und ist selbstredend Angreifer Nummer eins im Team unseres Nachbarlandes. Hee Chan Hwang hat es in den Kader Südkoreas geschafft und spielte gegen Tschechien (2:1) und Mexiko (0:1) jeweils etwa eine halbe Stunde.

Olmo und Gvardiol noch nicht in Bestform

Bei Europameister Spanien ist Dani Olmo noch nicht gesetzt, könnte aber wie bei der EM von Spiel zu Spiel besser ins Turnier finden und mehr Spielzeit bekommen. Josko Gvardiol hatte mit seinen Kroaten beim 2:4 gegen England jede Menge zu tun. Für sein Heimatland spielt der WM-Bronzemedaillengewinner von 2022 Linksverteidiger in einer Viererkette – nicht die Idealposition des linken Innenverteidigers.

Für Gastgeber USA spielt Tyler Adams eine zentrale Rolle, der RB Leipzig einst ins Champions-League-Halbfinale schoss. Für die Brasilianer ist Ballzauberer Matheus Cunha am Start, der als ganz junger Spieler bei RB durchstartete und nun bei Manchester United kickt. 

Khedira und Kimmich

Der Ex-Leipziger Rani Khedira spielt anders als sein Bruder, der mit Deutschland Weltmeister wurde, für das Heimatland seiner Eltern: Tunesien und kassierte zum Start eine 1:5-Niederlage gegen Schweden. Khedira junior schaffte es in der Bundesliga nicht an Stefan Ilsanker und Diego Demme vorbei und entwickelte sich anderswo weiter. Apropos Deutschland: Kapitän Joshua Kimmich, das hat man schon fast wieder vergessen, reüssierte in der 2. Liga bei RB, ehe er zum FC Bayern abwanderte und dort große Karriere machte.

Im Kader der Schweizer steht Yvon Mvogo, der einst wie so viele nicht an Peter Gulacsi vorbeikam und nun beim FC Lorient in Frankreich aktiv ist.