RB Leipzig

Timo Werner zur Behandlung nach München

24.03.2017, 13:21
Timo Werner bei seiner Auswechselung.
Timo Werner bei seiner Auswechselung. imago

Timo Werner ist von seiner Nationalmannschaftspremiere mit einem Muskelfaserriss zurückgekehrt. Eine Katastrophe nannte Ralph Hasenhüttl es gestern, heute erklärte er in aller Ruhe den Stand der Dinge.

Ralph Hasenhüttl: „Man darf auch einen Tag enttäuscht sein“

Besonders tragisch war beim Ausfall, dass Timo Werner in einer glänzenden Verfassung war. „Sehr geknickt war er nicht, aber sicherlich traurig“, sagte sein Trainer über den Gemütszustand seines Stürmers. Er selbst war im ersten Moment geschockt. Aber heute sehe die Welt wieder anders aus, sagte Hasenhüttl bei bestem Sonnenschein. „Man darf gerne auch einen Tag enttäuscht sein, oder verärgert oder traurig.“

Behandlung bis Montag in München

Bis Montag weilt der nun in Behandlung bei Dr. Müller-Wohlfahrt in München, der ihn schon nach dem Spiel gegen England in Dortmund behandelte. So hofft RB Leipzig, den wichtigen Torjäger schnell wieder zu haben. Schließlich drückt der Schuh besonders im Angriff. „Eine Verletzung ist nie optimal und im Moment trifft es uns sehr hart, aber auch dafür werden wir Lösungen finden. Wir haben es bisher immer geschafft, Ausfälle zu kompensieren und so wird es auch diesmal sein.“

Ungewisse Ausfallzeit bei Muskelverletzung

Allerdings weiß man noch nicht, wie schlimm die Verletzung wirklich ist. Bei Muskelverletzungen komme hinzu, dass man nie genau weiß, „wie schnell man belasten kann. Wenn man zu früh anfängt kann es sein, dass es wieder aufbricht.“