RB Leipzig

„Verletzung vorgetäuscht”: Hasenhüttl präzisiert Kritik an Ex-Klub Ingolstadt

30.04.2017, 14:58
Mochte nach dem Training nichts sagen: Ralph Hasenhüttl.
Mochte nach dem Training nichts sagen: Ralph Hasenhüttl. imago

Unmittelbar nach dem zermürbenden 0:0 gegen den FC Ingolstadt waren Ralph Hasenhüttl und seine Spieler mächtig angefressen. Am Tag darauf beim Auslaufen im Sonnenschein am Cottaweg vor etwa 300 Fans hatte der Trainer wieder bessere Laune, präzisierte aber seine Kritk an der destruktiven Verfassung des Gegners noch einmal.

Neben dem Ärger über die mangelnde Chancenausbeute hatte Hasenhüttl auch Lob für sein Team übrig. „Wir waren viel besser als im Hinspiel, haben versucht, einen Tempokiller mit Tempo zu bespielen. Das ist phasenweise gut gelungen”, sagte der Cheftrainer.

Hasenhüttl genervt: Spieler haben Verletzungen vorgetäuscht

Zu seiner Stilkritik an der cleveren Zeitschinde- und aggressiven Abwehrtaktik der Ingolstädter fügte der Österreicher hinzu: „Ich habe nichts dagegen, wenn sich Mannschaften hinten einigeln und leidenschaftlich verteidigen, das ist okay. Aber wenn ein Spieler eine Verletzung vortäuscht, auf dem Platz liegenbleibt und dadurch das Spiel länger unterbrochen ist, hat kein Mensch etwas davon.” Und weiter: „Aber solange die Regeln das genehmigen, wird das auch immer wieder genutzt.”

Während die Stammspieler wie üblich in der Akademie ein Regenerationstraining asbolvierten, übten die Ersatzspieler um Davie Selke & Co. auf dem Platz – unter anderem Torschüsse. „Wer Fußballer kennt, weiß: Am liebsten schießen sie aufs Tor. Deswegen wurden sie heute so belastet”, sagte Hasenhüttl.

Übrigens: Nach fünf gescheiterten Versuchen zu Beginn der Übung traf auch der glücklose Davie Selke:

 

https://twitter.com/DieRotenBullen/status/858604998242050048