RB Leipzig

Vorsänger von RB Leipzig appellieren an Bereitschaft der Fans

17.10.2017, 12:22
Voller Körpereinsatz: Sebastian, Capo von RB Leipzig
Voller Körpereinsatz: Sebastian, Capo von RB Leipzig imago sportfotodienst

Vor dem Spiel von RB Leipzig gegen den FC Porto appellieren die RB-Vorsänger Tommes und Sebastian an die Bereitschaft der RB-Anhänger, „auch Lieder mitzusingen, die man vielleicht nicht so mag“. Im Interview mit der LVZ glaubt Tommes, dass das „vielleicht der entscheidende Schritt ist, damit der Block eskaliert“.

Vorsänger von RB Leipzig mit Entwicklungs des Supports zufrieden

Im ersten Heimspiel in der Champions League gegen den AS Monaco sei die Stimmung „merkwürdig“ gewesen. „Das ist wohl typisch so für das erste Mal. Wir haben uns insgesamt aber ordentlich präsentiert.“ Generell könne man mit der Entwicklung des Supports, zufrieden sein, auch wenn es weiter Verbesserungsmöglichkeiten gibt.

Gerade mit Blick auf die Vergangenheit sei die Entwicklung „surreal“. „2009 ging es in Markranstädt vor ein paar Hundert Hanseln los und nun fahren wir mit Tausenden Fans zu den größten Stadien Europas. Diese Entwicklung ist einfach Wahnsinn“, erklärt Sebastian.

In der K.O.-Phase mit RB Leipzig lieber nicht zum FC Barcelona

Falls RB Leipzig die Gruppenphase der Champions League übersteht wünschen sich die Capos eher kleine Stadien. „Irgendwelche Gästeblöcke im letzten Winkel wie in Barcelona zum Beispiel brauche ich nicht unbedingt“, meint Tommes. „Richtig Spaß macht es in kleineren Stadien. Ich würde mich über englische oder holländische Gegner freuen“, fügt Sebastian hinzu.

Schlechte Erfahrungen hat man bei Auswärtsfahrten noch keine gemacht. „Heißen Pflastern kann man eben auch durch Zurückhaltung entgehen. Wenn zu viel Alkohol, die große Fresse und die ‚dicke Hose‘ angesagt sind, kann es Probleme geben. Irgendwann ist kein Zaun und auch keine Polizei mehr da“, findet Tommes.