RB Leipzig

Werner-Vertrag: RB Leipzig auch 2018 mit Transferverbot?

10.12.2017, 18:03
Timo Werner (Archivfoto: imago)
Timo Werner (Archivfoto: imago) imago

Timo Werner schraubte mit seinem Tor gegen Mainz 05 sein eigenes Trefferkonto auf acht. RB Leipzig würde auf seine Dienste künftig nur ungerne verzichten, deswegen arbeitet man im Hintergrund an der Vertragserweiterung.

Kein Zeitfenster für Timo Werner

„Er ist einer der Shootingstars des deutschen Fußballs und wir haben Timo Werner geholt, um mit ihm einen langen Weg zu gehen. Klar ist, dass wir ihn binden wollen“, erklärte Oliver Mintzlaff bei Sky. Ralf Rangnick sei bereits in Gesprächen mit dem Stürmer und der fühlt sich nach eigener Angabe in Leipzig wohl. Einen Termin hat man dafür nicht im Kopf. „Wir werden kein Zeitfenster setzen. Sonst werden wir nur wieder gefragt, warum noch nicht unterschrieben ist. Aber natürlich wollen wir es zeitnah angehen“, so der RB-Boss.

Mintzlaff: „Wissen oft nicht, wer alles dran ist“

Was passiert aber, wenn beim heißbegehrten Stürmer, der längst den Status als Talent hinter sich gelassen hat, tatsächlich schon die Vereine anklopfen, für die es sich bei Werner zu wechseln lohnt? „Wer da alles dran, ist wissen wir oft nicht, wenn dann mal ein Berater mit Vereinen spricht“, so Mintzlaff. Immer wieder sagte Werner offen, dass er irgendwann den Sprung zu einem großen Verein wagen möchte.

Transferverbot bei RB Leipzig auch im nächsten Sommer?

So war es auch bei Naby Keita, den man immer Sommer abgibt. Oliver Mintzlaff sieht aber keine Gefahr, dass der sportliche Ausverkauf droht. „Wenn wir uns wieder für die Champions League oder Europa qualifizieren, können wir auch so selbstbewusst sein, dass wir im Sommer keinen Spieler abgeben.“ Aktuell ist man dahingehend auf gutem Weg. RB Leipzig fühlt sich vertraglich also gerüstet, auch 2018 das letzte Wort zu haben. Die Einschätzung bedeutet umgekehrt aber auch, dass man die Zukunftsaussichten der Spieler eng mit dem internationalen Geschäft verknüpft.