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„Wer pfeift, der pfeift” Wie Werner bei der Rückkehr nach Bremen empfangen wird

Ole Werner gastiert zum ersten Mal als RB-Coach an der Weser, wo er Spuren hinterließ. Der 37-Jährige warnte vor seiner alten Liebe.

Von Ullrich Kroemer 04.04.2026, 05:00
„Es fühlt sich lange her an”: Ole Werner vor der Rückkehr nach Bremen.
„Es fühlt sich lange her an”: Ole Werner vor der Rückkehr nach Bremen. (Foto: imago/motivio)

Leipzig/MZ – Wer in der „Mühle” Profifußball arbeitet, kennt das: Die Uhren ticken ob all der sich ständig überschlagenden Ereignisse schneller als im normalen Leben. So ist es zwar erst knapp elf Monate her, dass RB Leipzig im Mai 2025 bei einem rasanten 0:0 in Bremen endgültig die Champions-League-Qualifikation verspielte. Trainer beim Gegner war damals Ole Werner in seinem vorletzten Spiel für die Grün-Weißen. Doch all das wirkt bereits wie aus einer anderen Zeit.

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„Ein Jahr ist im Fußball eine lange Zeit, es entstehen täglich neue Dynamiken. Insofern fühlt sich das lange her an, weil so viel passiert ist”, bestätigte Werner vor seiner ersten Rückkehr als RB-Trainer an die Weser (15.30 Uhr). „Wenn du eine neue Aufgabe annimmst, ist alle Energie darauf gerichtet, das beschäftigt dich 24 Stunden am Tag.” Doch das heiße keinesfalls, „dass man das vergisst oder einem die Zeit nichts mehr bedeutet – im Gegenteil: Das bleibt für immer.”

Spieler Stage: „Top-Trainer, dem ich alles Glück wünsche”

Die Ära in Bremen habe ihn als Mensch und Trainer verändert, betont Werner. „Es war das erste Mal, dass ich nicht vor der Haustür gearbeitet habe, sondern mich auf fremdem Terrain beweisen musste”, erinnerte sich der frühere Kieler. Geblieben sei der Aufstieg zurück in die Bundesliga, „das war damals nicht selbstverständlich, als wir übernommen hatten”, so Werner. „Hoffentlich konnte ich auch ein paar Dinge vor Ort mit anschieben, die bleiben und die heute noch helfen.”

Obwohl die Ambitionen des ehrgeizigen Trainers und des Klubs nach dreieinhalb Jahren auseinandergingen und Werner die Chance bei RB erhielt, sei man in „einem sehr guten Verhältnis” auseinandergegangen. Insofern dürfte der Empfang eher herzlich als nordisch unterkühlt oder gar feindselig ausfallen. Zwischen Werner und seinen Ex-Spielern sowieso. „Wir hatten hier eine gute Zeit, ich habe viel über den Fußball und die Bundesliga von ihm gelernt”, richtete Mittelfeldspieler Jens Stage schöne Grüße aus. „Für mich ist er ein Top-Trainer, dem ich alles Glück wünsche – nur nicht am Samstag.”

Werner: „Ich kann das nicht beeinflussen”

Auch auf den Rängen wird Werner wohl keineswegs mit Hass begrüßt, wie das etwa bei Marco Rose war, als er zum ersten Mal als RB-Trainer bei seinem Ex-Klub Mönchengladbach gastierte. Zum einen arbeiteten die Bremer Ultras sich noch nie so intensiv an RB ab wie andere Traditionsklubs, und zum anderen wissen auch die Anhänger, was sie Werner zu verdanken haben. „Ich kann das nicht beeinflussen”, sagte der 37-Jährige. „Wer pfeift, der pfeift, wer sich freut, der freut sich.” Eher letzteres wird der Fall sein.

Auf dem Rasen aber wird der abstiegsbedrohte Tabellenvorletzte alles tun, um RB wieder in die Suppe zu spucken. „Das wird ein sehr unbequemes Spiel, weil eine Mannschaft auf uns wartet, die zwar im unteren Tabellendrittel steht, aber zuletzt nicht nur einen Stimmungs-, sondern auch einen Leistungsumschwung hinbekommen hat”, warnte Werner. Aus den vergangenen drei Spielen holte Werder drei Siege und kletterte auf Tabellenrang 14. Nach der Entlassung von Horst Steffen „haben sie wieder zurück zu ihren Stärken und ihrem Spiel gefunden haben”, bewertete Werner. Der neue Coach Daniel Thioune passe ausgezeichnet zur Mannschaft und dem Verein, befand der Ex-Werder-Trainer.

Bremen soll nicht erneut zum Stolperstein werden

Doch vor allem schaut Favorit Leipzig darauf, die eigenen Stärken so effizient wie gegen Hoffenheim aufs Feld zu bringen. Wichtigste Nachricht war, dass Yan Diomande seine Kapselverletzung an der Schulter erstaunlich schnell auskuriert hat und gegen Bremen beginnen kann. Wichtig, da Offensivjuwel Brajan Gruda mit Adduktorenproblemen ausfällt. Werner forderte von seinen Profis, „die Sinne zu schärfen” und sich darauf zu konzentrieren: „Was ist an Inhalt wichtig, um das Spiel zu gewinnen? So findet dann Entwicklung statt – auch noch im letzten Saisondrittel.” Bremen soll schließlich nicht noch einmal zum Stolperstein für RB werden.

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