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Zugang im Mittelpunkt „Wird schwer gegen uns”: Gruda-Ansage vor Duell mit dem BVB

RB-Leihspieler Brajan Gruda überzeugte in seinem ersten Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg und war positiv wie negativ an fast allen entscheidenden Szenen beteiligt. Trotz der Ergebniskrise macht er den Leipzigern vor dem Topspiel gegen den BVB Mut.

Von Ullrich Kroemer 18.02.2026, 05:43
Feierbiest: Brajan Gruda nach seinem Last-Minute-Treffer zum 2:2 gegen Wolfsburg.
Feierbiest: Brajan Gruda nach seinem Last-Minute-Treffer zum 2:2 gegen Wolfsburg. (Foto: imago/Picture Point LE)

Leipzig – Es war sein erstes Heimspiel für RB Leipzig – und gleich stand Leih-Zugang Brajan Gruda beim 2:2 (0:0) von RB Leipzig im Mittelpunkt – bei vielen positiven, aber auch zwei entscheidenden negativen Szenen. Dennoch sicherte der „Straßenfußballer” seinem neuen Klub mit der Vorbereitung des 1:1 (70.) und dem selbst erzielten Traumtor zum 2:2 (89.) den Punkt gegen die „Wölfe”. Erst reagierte er gedankenschnell auf den kapitalen Patzer von VfL-Keeper Kamil Grabara und bediente Diomande. Kurz vor Schluss blieb er cool und schlenzte einen Kopfballabpraller sehenswert von der Strafraumkante ins linke Toreck.

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„Erhöht die Möglichkeiten im zentralen Bereich”

Ein nervenstarkes Heimdebüt mit Comeback-Qualitäten des Matchwinners, in dem er auf Anhieb zeigte, dass er die Leipziger verstärken wird. Gruda fügte sich als technisch starker Achter neben Christoph Baumgartner gut in das RB-Spiel ein, hatte Anteil am variablen Powerplay der ersten Hälfte und zeigte, dass er das verbindene Element zwischen den Mannschaftsteilen sein kann, das nach Assan Ouédraogos Verletzung fehlt.

Lediglich an der Feinabstimmung mit seinem rechten Nebenmann Diomande muss das Techniker-Duo noch arbeiten. Grundsätzlich aber hat der 21 Jahre alte Gruda das RB-Spiel schnell adaptiert. „Er kennt die Liga schon, das macht die Eingewöhnung leichter”, erklärte Trainer Ole Werner und lobte: „Er kann uns Torgefahr geben, ein sehr präsentes Spiel von ihm. Das erhöht unsere Möglichkeiten im zentralen Bereich.”

Und doch war Gruda auch an zwei entscheidenden Szenen beteiligt, die sinnbildlich für die mangelnde Souveränität und Erfahrung im RB-Kader stehen. Die beste Chance der ersten Hälfte vergab er völlig frei nach Steckpass von Antonio Nusa frei vor Keeper Grabara, der mit der Schulter klärte (41.). „Der erste Kontakt war nicht schlecht, dann wollte ich den Ball direkt nach dem zweiten Kontakt nehmen, mache aber noch einen Zwischenschritt. Der erste Gedanke, direkt abzuschließen, wäre vielleicht besser gewesen”, erklärte Gruda selbstkritisch. Trainer Werner mahnte: „Brajan kann in der ersten Halbzeit schon treffen – das ist eine der großen Chancen, die das Spiel in eine andere Richtung lenken können.” Und vor dem 1:2 (78.) schenkte Gruda unkonzentriert und leichtfertig einen Ball im Aufbauspiel her.

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„Geiler Spirit, gute Verbindung”

Gegen den BVB am Samstag (18.30 Uhr) wird er sicher wieder von Beginn an auflaufen dürfen. „Es macht Spaß mit der Mannschaft, es ist ein geiler Spirit, jeder versteht sich mit jedem”, betonte er. „Wenn wir auf den Platz gehen, haben wir eine gute Verbindung, dann wird es schwer gegen uns.” Das darf man durchaus als Kampfansage verstehen. Wenn nicht alles täuscht, hat RB – auch wegen Gruda – seine spielerische Flaute überwunden. Nun braucht es auch wieder mehr Effizienz, Konstanz und Erfolgserlebnisse, um Punkte folgen zu lassen.

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