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Ziel übererfülltRB holte drei Punkte mehr, als Rose vorgab

Von Ullrich Kroemer 13.11.2022, 06:00

Nach einem solchen Lauf, wie ihn RB Leipzig in den vergangenen sechs Wochen hatte, und zum Abschluss des Spieljahres werden auch mal kleine Kabinengeheimnisse verraten. So wie nach dem hart erkämpften 2:1-Erfolg von RB Leipzig bei Werder Bremen. Als die Leipziger sich in der Länderspielpause Ende September auf den Block mit 13 Spielen am Stück einschworen, hatten sie magere acht Pünktchen auf dem Konto (Torverhältnis 9:12) und standen im unteren Tabellendrittel.

Acht Spieltage später ist Rasenballsport nach einer Fabelserie mit nun 28 Zählern (Torverhältnis 30:21) zurück auf Rang zwei. Dabei übererfüllten die Leipziger sogar das von Trainer Marco Rose gesteckte Ziel von 17 Punkten aus acht Spielen. „Als wir uns diese Ziele gesetzt haben, war das wirklich eine hohe Hausnummer”, sagte Keeper Janis Blaswich. „Wir haben sie alle erfüllt.”

Rose lobt sein Team: „Spricht total für den Charakter”

Wie Kapitän Willi Orban preisgab, war die Punktevorgabe bis zur WM-Pause bereits vor der Partie in Bremen erreicht. „Das hatten wir schon am Mittwoch mit den drei Punkten gegen Freiburg erfüllt”, sagte Orban. „Man setzt sich neue Ziele, wir wollen in die Champions League. Wir haben vor dem Spiel besprochen, dass das kein Bonusspiel ist, sondern wir unter die ersten Vier wollen.”

Von Trainer Rose gab es ein Extra-Lob für seine Musterprofis. „Sie wissen, dass man nicht am Ende ist, wenn man sich Zwischenziele steckt und die erreicht, sondern man sich dann neue Ziele stecken muss”, freute sich der Coach. „Das spricht total für den Charakter des Teams.

Orban: „Im modernen Fußball gibt es viele Spieler, die versuchen zu brillieren”

Vertretungs-Spielführer Orban erklärte: „Wir sind immer in der Lage, nochmal eine Schippe draufzulegen. Auch nach Gegentreffern können wir nochmal nachlegen. Wir haben das Vertrauen und fangen nicht an zu zweifeln.” So war das auch gegen Werder. Vom Gegentor ließen sich die Gäste kein bisschen beeindrucken, sondern entwickelten wieder mehr Durchschlagskraft und drückten auf den Siegtreffer.

Das hat auch mit der neuen, besseren Chemie im Team zu tun. Rose schärfte den Spielern ein, dass sie nur zusammen Erfolg haben können. „Er sensibilisiert immer wieder, dass jeder alles fürs Team geben muss. Im modernen Fußball gibt es viele Spieler, die versuchen zu brillieren”, berichtete Orban. „Aber im Teamsport ist es eben wichtig, erstmal alles fürs Team zu tun – dann kann auch jeder einzelne scheinen.”

Rose freute sich über das erfolgreich absolvierte Mammutprogramm. „Wir sind lange unseren Ansprüchen hintergelaufen was die Tabellenkonstellation betrifft und haben uns jetzt in eine Position gebracht, die gut für uns ist”, erklärte Leipzigs Erwecker. „Das kann nur Ansporn für mehr sein.”

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