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RB-Stürmer spricht im Trainingslager "Nicht alles in der eigenen Hand": Wollte Harder eigentlich gar nicht zu RB?

Conrad Harder kam im Sommer für 24 Millionen Euro von Sporting Lissabon nach Leipzig. Im Trainingslager spricht er über diesen Wechsel und deutet an, dass der Transfer nicht allein seinen Wünschen folgte.

Von Martin Henkel Aktualisiert: 04.01.2026, 13:24
RB-Sommerzugang Conrad Harder im Trainingslager in Almancil
RB-Sommerzugang Conrad Harder im Trainingslager in Almancil Foto: RBlive/Henkel

Almancil – RB-Stürmer Conrad Harder will zur WM. Das verriet der Däne im Leipziger Trainingslager in Almancil. Es wird zwar nicht einfach, aber wer weiß. Vielleicht qualifiziert sich "Danish Dynamite" ja noch für das Turnier in Mexiko, Kanada und den USA über die Playoffs gegen Mazedonien und den Gewinner aus der Partie Tschechien gegen Irland. Und vielleicht ruft Nationaltrainer Brian Riemer an.

Harder: Chancen auf die WM in Nordamerika?

Der Coach hatte den 20 Jahren jungen Harder für das Nations-League-Viertelfinale gegen Portugal (1:0) erstmals nominiert (März 2025). Danach aber nicht mehr, weshalb der junge Däne wieder in der U21 auflief.

Riemers Anruf folgte auf einen guten Lauf des bulligen Stürmers bei seinem Verein Sporting Lissabon, der Harder Sommer 2024 für wuchtige 19 Millionen Euro von Nordsjaelland gekauft hatte. Beim späteren portugiesischen Meister musste sich der Neuzugang aber hinter Topstürmer Viktor Gyökeres anstellen. Trotzdem gelangen Harder in 47 Pflichtspielen fünf Tore und fünf Vorlagen, darunter sein wichtigster in der Verlängerung des Pokalfinals gegen den Erzrivalen Benfica Lissabon. 

Viktor Gyökeres (r.) und Conrad Harder bei Sporting Lissabon
Viktor Gyökeres (r.) und Conrad Harder bei Sporting Lissabon
Imago Avant Sports

Bei RB findet der Däne eine ähnliche Situation vor. Romulo ist in Sturmspitze gesetzt. Weil der Brasilianer sich im Herbst aber verletzte, schlug Harders Stunde. Spiel für Spiel arbeitete er sich in die Rolle hinein, beim 5:1 gegen Frankfurt gelang ihm der ersten Treffer (zum 1:0) und der erste Assist (zum 2:0).

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Rückkehr nach Portugal

"Ich bin mittlerweile gut im Team angekommen", sagt Harder im Trainingslager in Almancil. Die Tage an der Algarve sind ein bisschen wie Heimkommen, nur das Wetter sei kühler, als er es in Erinnerung habe, so der Däne. Den Regen war er in Lissabon auch nicht unbedingt gewohnt. Aber eine nordische Seele bleibt eine nordische Seele: "15 Grad sind doch vollkommen ausreichend."

Am zweiten Trainingstag legte er nach der Übungseinheit noch eine Extraschicht mit David Raum ein. Flanke vom deutschen Routinier, der junge Skandinavier verwertet. Die meisten Bälle finden ihren Weg ins Tor.

Harder wird in den kommenden Spielen wieder gebraucht. Nicht nur verletzte sich Romulo im gestrigen Training (Diagnose ausstehend), auch Yan Diomande fehlt durch seine Teilnahme am Afrika-Cup und die anderen zwei Flügelspieler sind noch nicht spielfit nach ihren Verletzungen. Johan Bakayoko fällt mit Sicherheit für die Partie gegen St. Pauli kommenden Samstag aus, Antonio Nusa dürfte ein Kandidat für die Bank sein.

Kurioser Wechsel nach Leipzig

Harder könnte also wie schon beim 1:3 gegen Leverkusen auf dem Flügel zum Einsatz kommen. "Ich habe es gegen die Eintracht nicht schlecht gemacht", sagt er, "und ich spiele, wo mich der Trainer hinstellt."

Die Bescheidenheit hat auch etwas mit seinem Wechsel im Sommer zu tun. Der Transfer folgte auf einen tubulenten Sommer. In dem war ihm nach Gyökeres Abgang zu Arsenal London die Mittelstürmer-Position versprochen worden. Sporting verpflichtete aber trotzdem mit dem Kolumbianer Luis Suarez von UD Almeira und dem Griechen Fotis Ioannidis von Panathinaikos Athen zwei Konkurrenten.

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Der offenkundig sehr ehrgeizige Däne wollte nur noch weg. RB bot ihm für 24 Millionen Euro am letzten Transfertag einen Ausweg. Harders Erleichterung darüber war nach RBlive-Informationen so groß, dass er beim Finalisieren des Wechsels die Fäuste geballt haben soll. Drei Minuten fehlten nur bis zum Schließen des Transferfensters.

Warum er Sporting trotz aller Widrigkeiten so schnell verließ, bleibt trotzdem ein Rätsel. In Almancil sagte er nebulös: "Manchmal hat man nicht alle Dinge selbst in der Hand. Mehr möchte ich aber nicht ins Detail gehen." Gleichzeitig bekannte er bereits bei seinem Wechsel: "Zu RB zu gehen, war ein No-Brainer."

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