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  5. Nach Champions-League-Forderung: Ole Werner entschärft Mintzlaff-Aussage

"wir wollen in die champions league" Nach Kursjustierung bei RB: Trainer entschärft Mintzlaff-Forderung

Nach der Aussage des Red-Bull-Geschäftsführers nimmt Ole Werner Druck aus der formulierten Erwartung der RB-Chefetage – und wertet es allein schon als Erfolg, dass man eine solche Erwartung überhaupt aussprechen kann. 

Aktualisiert: 14.02.2026, 10:00
RB-Trainer Ole Werner zu Champions-League-Quali-Druck: "Schön, dass wir darüber reden können"
RB-Trainer Ole Werner zu Champions-League-Quali-Druck: "Schön, dass wir darüber reden können" Foto: Imago/Chr. Schroedter

Leipzig/hen – Oliver Mintzlaff hat nach dem Pokal-Aus beim FC Bayern am vergangenen Mittwoch die Saisonziele verfeinert. Bis zu dem verlorenen Duell mit dem Rekordmeister hatte die Vorgabe für den Ausgang der Liga gelautet: Rückkehr ins internationale Geschäft. In München sagte der Aufsichtsratschef des Red-Bull-Klubs: "Ich spreche es mal aus: Ich will mit dieser Mannschaft in die Champions League."

Werner reagiert auf Mintzlaff

Es ist eine hohe Kunst, auf die Frage, was das mit einem neu zusammengestellten Team macht, in dem eine Handvoll Teenager spielen, zu antworten: "Das ist sehr positiv." Doch Ole Werner ist ein Meister der Diplomatie.

Der Trainer von RB Leipzig, der seit Jahresbeginn drei Niederlagen, zwei Remis und zwei Siege auf das RB-Konto buchte, wehrte sofort den Gedanken ab, dass die Erwartungen der Chefetage negativen Druck erzeugen könnten. Alles top, meinte der 37-Jährige, es sei doch ein schöner Erfolg, wenn man so ehrgeizige Ziele formulieren kann.

Punktgleich Vierter

Weil: Das Team sei ja Tabellenvierter, ist also virtuell schon mal drin im großen Europapokal. Wer hätte das zu Saisonbeginn gedacht, "dass wir überhaupt über so etwas sprechen können", so Werner und meinte. "Wir beschränken uns nicht und wollen immer das Maximale."

Weiterlesen: Werner feiert: Dieser RB-Profi kommt zu seinem Debüt

Ob Mintzlaff diese Interpretation teilt? Eher nicht. Der frühere Geschäftsführer ist es gewohnt, dass ein RB-Team in der Königsklasse spielt. Aktuell sieht er diese Selbstverständlichkeit gefährdet. Die Saison war bislang eine Paternosterfahrt und läuft dem aktuellen Trend nach eher auf Europa- oder Conference League hinaus.

RB-Trainer hält sich zurück

RB ist nur Vierter aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber Stuttgart (+2), Leverkusen liegt drei Punkte dahinter, hat gegen den HSV aber noch ein Nachholspiel. Jede Niederlage wiegt deshalb ab sofort doppelt.

Am Sonntag geht es daheim gegen den Tabellen-15. VfL Wolfsburg, Rekordtorschütze Timo Werner wird im Vorfeld nach acht Jahren verabschiedet. Auf dem Papier ist RB der Favorit, drei Punkte sind eigentlich Pflicht für die großen Ziele. Doch zuletzt hatte der Werner-Kader Probleme mit den Kellerteams: Unentschieden gegen St. Pauli, Niederlage gegen Mainz.

Werner sagte am gestrigen Freitag auch nicht, man müsse die Partie gewinnen. Sondern er definierte den Gegner als „erfahren“ und talentiert, was freilich für alle Bundesliga-Teams gilt. Ansonsten hielt er sich – anders als der heimliche Klubchef Mintzlaff – mit Erwartungen zurück.

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