Drei Spiele in Folge im Tor Erster Sieg für Gulácsi: RB-Ikone dreht sein Schicksal in Villarreal
Elf Jahre spielte der Ungar für RB, zehn davon in der Bundesliga. Im Sommer wechselte der 36-Jährige überraschend zum FC Villarreal. Nach anfänglichem Bankplatz ist er nun gesetzt – und feiert seinen ersten Saisonsieg.

Villarreal/hen – Gulácsi war über ein Jahrzehnt nicht nur eine prägende Figur bei RB Leipzig, sondern gehörte auch zu den konstantesten Torhütern der Bundesliga. Vier Ligaspiele saß Ex-RB-Profi Péter Gulácsi nach seinem Wechsel von RB Leipzig zum FC Villarreal im Sommer allerdings nur auf der Bank.
Nun hat sich die Lage der langjährigen Nummer 1 bei Rasenballsport innerhalb weniger Tage gedreht. Beim 3:1 beim FC Málaga am Donnerstag stand der 36-Jährige zum dritten Mal nacheinander im Tor – und feierte seinen ersten Sieg für die „Submarinos“.
Dreimal in Folge in der Startelf
Seine erste Chance hatte die RB-Ikone in der Champions League beim 2:3 gegen Borussia Dortmund bekommen. Danach vertraute Trainer Iñigo Pérez ihm auch in der Liga gegen Betis Sevilla den Job an. Trotz der 1:2-Niederlage hielt Gulácsi zehn von zwölf Schüssen auf sein Tor und verhinderte eine höhere Niederlage. Beim 1:1 klärte er allerdings einen Schuss vor die Füße von Betis-Stürmer Hernandez.
Jetzt folgte in Málaga der dritte Startelfeinsatz hintereinander. Villarreal gewann beim Aufsteiger 3:1 und holte den ersten Ligasieg der Saison. Gulácsi dürfte somit den bisherigen Stammkeeper Luiz Júnior verdrängt haben. Sollte sich der Routinier keine Patzer erlauben, wird er wohl vorerst Stammtorhüter bleiben.
Zehn Jahre feste Größe der Bundesliga
Abzusehen war das ein paar Wochen lang nicht. Der Torhüter wechselte 2015 von Red Bull Salzburg nach Leipzig, stieg mit RB Sommer 2016 in die Bundesliga auf und gehörte dort ein Jahrzehnt zu den festen Größen. Zweimal gewann er den DFB-Pokal.
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Insgesamt steht die Statistik bei 362 Pflichtspielen für den Klub. Nach elf Jahren verließ Gulácsi Leipzig Anfang August und unterschrieb bei Villarreal einen Vertrag bis 2028. Bei seiner Vorstellung in Spanien sprach er von einer „neuen Herausforderung“. Ob er fest im Tor stehen würde, war zu diesem Zeitpunkt völlig unklar.
Zu Beginn saß er auf der Bank. Luiz Júnior begann die ersten vier Ligaspiele, Gulácsi blieb ohne Einsatz. Jetzt die Wende. Nach zwei Pleiten zum Auftakt seiner Villarreal-Zeit gelang ihm das erste Erfolgserlebnis.