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1:2 bei Celtic Glasgow: RB Leipzig muss wieder zittern

Jean-Kevin Augustin traf für RB Leipzig bei Celtic Glasgow.

Jean-Kevin Augustin traf für RB Leipzig bei Celtic Glasgow.
Copyright: imago/Picture Point LE

Leipzigs Spieler verließen den Rasen des Celtic-Parks im Glasgower Regen mit hängenden Köpfen. Im Europa-League-Rückspiel bei Celtic Glasgow unterlag RB mit 1:2 (0:1) und verpasste die mögliche vorzeitige Qualifikation für die K.o.-Runde. Aus Glasgow berichtet Ullrich Kroemer.

Vor dem Spiel hatte das gesamte Stadion zu einer Lichtshow in Grün-Weiß die Hymne „You’ll never walk alone” so laut und hingebungsvoll angestimmt, dass wohl jeder im Stadion – inklusive der gut 2200 mitgereisten Leipziger – eine Gänsehaut bekam. Wenn die knapp 60.000 aus voller Kehle mitsingen und jeder im Oval seinen Celtic-Schal in die Höhe reckt, erzeugt das eine der gewaltigsten und aufregendsten Kulissen, die man in einem Fußballstadion erleben kann.

RB Leipzig verzichtet in Glasgow auf Demme und Kampl

Doch RB ließ sich davon in den ersten Minuten nicht beeindrucken. Die Gäste agierten zum Start gedankenschnell und druckvoll im 4-3-3-System. Doch der Plan, erstmals in dieser Saison ohne Kevin Kampl und Diego Demme zu beginnen, ging nicht auf.

So dauerte es nicht lange, bis das zuletzt zehn Spiele ungeschlagene RB-Gebilde wackelte. Celtic agierte im Vergleich zum Hinspiel mit fünf neuen Spielern in der Startelf wie verwandelt. Vor allem über die rechte Angriffsseite bereitete der leidenschaftliche James Forrest den Leipzigern Probleme. Marcelo Saracchi ließ sich von dem pfeilschnellen Schotten düpieren, sodass der den freistehenden Kieran Tierney auf der anderen Seite bedienen konnte: 1:0 (11.). Marcel Halstenberg, der für den früh verletzten Saracchi kam (17.), hatte Forrest dann besser im Griff.

Celtic Glasgow kauft RB Leipzig den Schneid ab

In Hälfte eins ließ sich RB sichtbar den Schneid abkaufen. Celtic verteidigte überaus aggressiv, ließ die Leipziger überhaupt nicht ihr Spiel aufbauen und kreierte selbst Chancen. In der Halbzeit winkte Celtic-Promi Rod Stewart zufrieden von der Tribüne ins Rund, während einer seiner Songs gespielt wurde.

In der zweiten Hälfte brachte Trainer Ralf Rangnick dann Kampl für Stefan Ilsanker. Chancen hatte aber zunächst weiter Celtic (48.,67., 73). Nach gut einer Stunde drückte RB dann immer mehr, wurde spielerisch dominant, doch der aktive Marcel Sabitzer und Bruma (72.) vergaben ihre Chancen, ehe Augustin nach schöner Flanke von Laimer per Kopf traf (78.). Doch Celtics Odsonne Edouard antwortete prompt mit der erneuten Führung (80.). Auch Kampl mit einer Großchance (87.) konnte die RB-Niederlage nicht verhindern.

Statistik: Celtic Glasgow – RB Leipzig 2:1 (1:0)

Glasgow: Gordon – Lustig, Benkovic, Boyata, Tierney – Rogic, McGregor, Forrest (83. Mulumbu) – Christie – Sinclair (90. Ajer), Edouard. – Trainer: Rodgers
Leipzig: Mvogo – Mukiele (70. Demme), Orban, Upamecano, Saracchi (16. Halstenberg) – Laimer, Ilsanker (46. Kampl), Sabitzer – Augustin, Bruma, Cunha. – Trainer: Rangnick
Schiedsrichter: Javier Estrada (Spanien)
Tore: 1:0 Tierney (11.), 1:1 Augustin (78.), 2:1 Edouard (79.)
Zuschauer: 55.000
Gelbe Karten: Benkovic, Tierney – Augustin, Halstenberg, Laimer (2), Sabitzer

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