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Auf Spurensuche: Leipzigs Personal versucht die Sieglos-Misere zu verstehen

Was geht ab? RB sucht nach Antworten.

Was geht ab? RB sucht nach Antworten.
Copyright: Imago/Eibner

Das 1:1 am Samstag gegen den VfL Wolfsburg empfanden Spieler, Trainer und Funktionäre von RB Leipzig nicht nur als ärgerlich und überflüssig, da die Sachsen den Gegner bis zum 1:0 weitgehend kontrolliert hatten. Das Remis reiht sich ein in eine Riege von davor zwei Niederlagen und ein Unentschieden ein und ist deshalb blöd fürs Selbstvertrauen.

Gierig auf die Null

Der Zeitpunkt aber ist das größte Problem dieser Sieglos-Misere, denn sie entwickelt sich zu Beginn einer Reihe von Englischen Wochen mit Ligaspielen sowie Pokal- und Champions-League-Partien wie der am Mittwoch gegen Zenit St. Petersburg (18.55 Uhr), was fast bis Weihnachten den Alltag des sächsischen Bundesligisten bestimmen wird.

Unisono forderten Spieler wie Trainer deshalb, den Trend schleunigst zu stoppen. Nur wie? Für Keeper Peter Gulacsi ist die Sache klar: Die Null muss wieder stehen, so wie im Vorjahr, als RB in 18 Pflichtspielen keinen Gegentreffer kassierte und am Ende nur 29 Gegentore insgesamt in der Liga hinnehmen musste. Der Ungar sagte: „Verteidigen ist eine Mentalitätssache. Wir müssen das in die Köpfe reinkriegen, dass wir zu Null spielen wollen. Wir müssen da gieriger sein. Das haben wir in der vergangenen Saison oft gemacht und es hat Spaß gemacht. Das ist der Schlüssel: hinten zu Null spielen. Dann können wir vorne zwei, drei Tore machen. Wenn wir immer das Gefühl haben, wir bekommen ein Gegentor, wird es schwer.“

Demme fodert „bessere Laune“ ein

Damit allein ist es aber nicht getan, denn acht Gegentreffer in acht Ligaspielen ergeben den viertbesten Wert in der Liga. Zuletzt war es der Chancenwucher, der den Leipzigern zusetzte. Eine Frage der Konzentration? Oder der Mentalität? Gegen Wolfsburg war das Problem, dass das Team kaum Torchancen kreierte. Trainer Julian Nagelsmann sagte: „Wir haben teils sehr gute Balleroberungen und viel Raum, nutzen ihn aber zu wenig. Wir waren im letzten Drittel zu hektisch an der Murmel und hatten oft einen ersten schlampigen Kontakt.“ Sprich, RB holte sich bis zur Pause viele Bälle vom Gegner, aber das Umschaltspiel klappt nicht, weil diese Bälle beim Kontern versprangen, nicht beim Mann ankamen oder falsch gespielt wurden.

„Bis 35 Meter vor das Tor der Wolfsburger war es gut“, sagte deshalb Kevin Kampl, der nach fast zwei Monaten Verletzungspause erstmals wieder ein paar Minuten spielte. Danach aber waren die Ideen und ihre Ausführungen schlecht. „Das hat mit Konzentration zu tun“, so der Slowene. „Dass du in der jeweiligen Situation voll da bist und nicht erst bei Ballberührung entscheidest, was du tun willst. Du musst immer vorher wissen, wo will ich den Ball hinspielen und was könnte daraus entscheiden. Wir können das, das haben wir oft genug bewiesen.“ Der 29-Jährige fordert deshalb: „Du musst im Training genauso fokussiert sein wie im Spiel und dir da das Selbstvertrauen holen. Wir müssen jetzt einfach sehen, dass wir an den Tagen, an denen wir trainieren, das sauber machen und konzentriert.“

Und: Die Laune muss wieder besser werden, wie Diego Demme forderte, dem nach der Partie noch die Kabinenansprache seines Trainers noch in den Ohren klingelte. Denn erstmals, so beschrieb es Nagelsmann selbst, habe er die Spieler in der Umkleide „laut angepackt.“ Nicht jeder Trend ist eben your friend. (RBlive/mhe)

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