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Von Martin Henkel

Couchmeisterschaft verhindert RB bezwingt Stuttgart in Überzahl

Schütze zum 1:0 gegen den VfB: Leipzigs Amadou Haidara

Schütze zum 1:0 gegen den VfB: Leipzigs Amadou Haidara

RB Leipzig hat nach drei sieglosen Partien erstmals wieder ein Heimspiel gewonnen. Die Sachsen bezwangen Sonntagnachmnittag den ersatzgeschwächten VfB Stuttgart durch Tore von Amadou Haidara (46.) und Emil Forsberg (67.) schnörkellos 2:0 (0:0) und können damit ihre Liga-Saison weitgehend abhaken.

Spiele wie im Handball

Viel passieren kann nämlich nicht mehr. Die Meisterschaft ist bei sieben Punkten Rückstand und das um 16 Treffer schlechtere Torverhältnis zugunsten des FC Bayern so gut wie durch. Und für die sichere Champions-League-Qualifikation braucht der Tabellenzweite bei drei noch ausstehenden Spielen nur noch einen Punkt. Bleibt der Pokal als Saisonziel offen, Freitag geht es zum Halbfinale nach Bremen.

Viel mehr Erbauliches ließ sich aus dem Duell mit den Schwaben lange aber auch nicht herausholen. Auch gegen den VfB waren die jüngsten Probleme des Kaders sichtbar. Der Ballbesitzfußball, denn Trainer Julian Nagelsmann seinem Personal in den vergangenen Monaten verpasst hat, führt mittlerweile zu Spielen, die an Handball erinnern. Der Gegner steht tief und RB muss den Ball kreiseln lassen, um irgendwo ein Gässchen zu erspähen – was zuletzt aber nur selten gelang.

Und wenn doch, dann knirscht seit Wochen eine handfeste Ladehemmung im RB-Gefüge. In den vorangegangenen sieben Spielen schoss der Kader vom Cottaweg maximal ein Tor, oder aber drei Mal keines. Lediglich in Bremen gelangen vier Treffer.

Aytekin revidiert Gelb und zeigt Rot

Gegen die Gäste aus Stuttgarter verdichtete der Nachmittag bis zur Pause beide Probleme zu einem. Nach einem Strecksprung von Naouirou Ahamada gegen das Schienbein von Amadou Haidara spielten die Schwaben ab der 13. Minute nur noch zu zehnt. Aytekin hatte erst Gelb gezeigt, revidierte sein Urteil nach TV-Studium aber und zeigte dem Franzosen glatt Rot.

Also zog sich der VfB noch tiefer zurück. Die Folge war ein Spiel auf ein Tor, keine einzige Torchance für den Gegner bis zum Kabinengang (auch nicht bis Spielende) sowie eine Handvoll Chancen für die „Roten Bullen“, von denen aber keine rein ging. Entweder hielt Kobel wie bei zwei Schüssen von Christopher Nkunku (16., 37.), oder aber die Versuche von Dani Olmo aus 16 Metern und Angeliño aus elf gingen über die Querlatte. Zwei weitere Kopfbälle von Willi Orban und Ibrahima Konaté flogen knapp am Tor vorbei (36., 39.). Als Angeliño seine Schussgelegenheit vermasselte, hörte man Nagelsmann laut durch die leere Arena fluchen: „Ma-ann!“

Aber es waren ja noch 45 Minuten zu spielen. Und die günstigsten sind oft die ersten, wenn der Gegner gedanklich noch mit einem Bein in der Kabine steht. Kurz nach Wiederanpfiff flankte Olmo in den Strafraum, dort drücke Haidara unbedrängt den Ball ins obere Toreck, und nach 20 Sekunden stand es 1:0.

Forsberg verwandelt Strafstoß

Der VfB-Widerstand war damit in Windeseile gebrochen. Haidara hatte nur sechs Minuten später das 2:0 auf dem Fuß, Kobel aber hielt mit der Hüfte. Das gleiche Bild nur drei Minuten darauf: Dieses Mal prüfte Sörloth den VfB-Schlussmannm, der verwehrte das 0:2 erneut mit seiner Körpermitte.

Der VfB konnte sich bei Kobel bedanken, dass er nicht schon früher in die Knie ging. Der 23-Jährige parierte in der 63. Minute auch eine Doppelchance durch Kevin Kampl und Olmo. Erst ein Elfmeter konnte den Schweizer bezwingen, und RB auftamen lassen, dass der Saisonshowdown nicht zu einer kritischen Selbstbetrachtung führt. Emil Forsberg, kurz zuvor eingewechselt, verwandelte einen Strafstoß sicher (67.). Zuvor hatte Konstantinos Mavropanos den Schweden gefoult. (RBlive/hen)