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"Er fasst sowas ja immer gut auf": Wieso Emil Forsberg beim 8:0-Kantersieg nur auf der Bank saß

So viel Spaß im Bankspieler-Dress? RB Leipzigs Spielmacher Emil Forsberg

So viel Spaß im Bankspieler-Dress? RB Leipzigs Spielmacher Emil Forsberg
Copyright: Imago/Hartmut Bösener

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Diese Weisheit des früheren Bundestrainers Sepp Herberger gilt auch für ein 8:0 wie das von RB Leipzig gegen Mainz 05 gestern Nachmittag. Sprich: Nach Mainz ist vor St. Petersburg.

Kommenden Dienstag sind die Sachsen in der Champions League zu Gast beim russischen Meister Zenit. Keine 24 Stunden vorher lässt sich RB-Trainer Julian Nagelsmann normalerweise in die Karten schauen, was seine Aufstellungen anbetrifft, also schon gar nicht drei Tage füher. Aber wenn er Samstagabend nicht geflunkert hat, was schon vorgekommen ist wie im Fall von Kevin Kampl unlängst, dann hat er eine Personalie für die Partie gegen die Russen schon verraten: Emil Forsberg wird spielen.

Viel Verletzungspech, wenig Spielzeit

Der Schwede saß beim 8:0 gegen Mainz nämlich 90 Minuten auf der Bank. Nagelsmann hatte den Spielmacher der Rasenballer bewußt nicht aufgestellt, weil "drei Spiele in Folge für Emil nicht immer ganz easy sind bei 100 Prozent. Wir brauchen ihn aber gegen Gegner wie Zenit bei 100 Prozent."

Der 32-Jährige spielte damit auf Forsbergs chronisch problematische Leisten an, die den Schweden in den vergangenen zwei Spielzeiten mehrfach und lange außer Gefecht gesetzt hatten. Da der 28-Jährige aber gegen Freiburg (1:2) und im Pokal gegen Wolfsburg (6:1) gespielt hat, gegen den VfL übrigens "sehr gut", wie ihm Nagelsmann bescheinigte, hat ihn der Trainer eine Pause verordnet und dafür Christopher Nkunku aufgestellt, der prompt zum zwischenzeitlichen 3:0 traf (35.).

Er weiß, dass sein Trainer ihn gegen Zenit bringen wird."
RB-Coach Julian Nagelsmann über Emil Forsberg

Nach der Pause im Spiel gegen Mainz, zu der es bereits 5:0 stand, "war es  dann nicht mehr notwendig, ihn zu bringen", so Nagelsmann, der das eben mit Forsbergs Verletzungsanfälligkeit in Verbindung brachte: "Emil hatte vergangene Saison viel Verletzungspech und wenig Spielzeit. Es ist meine Aufgabe, immer sehr fitte Spieler auf den Platz zu kriegen und in dem Rhythmus, den wir spielen, auch bissl weitsichtiger zu schauen. Deswegen habe ich ihm kommuniziert, dass er nicht spielt."

Wer Forsberg kennt, weiß, dass der Schwede mit solchen Entscheidungen, wenn er sich selbst fit fühlt, nur schwer zurande kommt. Nagelsmann deutete an, dass das auch dieses Mal nicht anders gewesen ist. Aber er nahm es mit Humor. "Emil", so der Trainer, "fasst sowas ja  immer außergewöhnlich gut auf, weil er weiß, dass sein Trainer ihn, wenn alles normal läuft, gegen Zenit bringen wird. Und da freut er sich drauf." (RBlive/mhe)

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