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Von Martin Henkel, Ullrich Kroemer

Feurige Liebesgrüße an den Kassenwart Die Spieler von RB Leipzig in der Einzelkritik

Matchwinner: Alexander Sörloth und Gratulanten.

Matchwinner: Alexander Sörloth und Gratulanten.

So haben wir die Spieler von RB Leipzig beim 3:2 (0:2) gegen Borussia Mönchengladbach gegen die Hertha gesehen (Hier geht's zum Spielbericht):

Peter Gulacsi: In der Startphase hatte Gulacsi Pech: Beim Strafstoß erahnte er zwar die richtige Ecke, doch dann flutschte ihm der haltbare Elfmeter von Jonas Hofmann durch die Finger. Beim 0:2 trudelte der Ball ins Tor, nachdem ihn Marcus Thuram mit der Schulter abgelenkt hatte – und Gulacsi schaute machtlos hinterher. Parierte dann kurz vor der Pause stark gegen Hofmanns Distanzschuss, was seine einzige Szene war. In der zweiten Hälfte komplett beschäftigungslos, hatte insgesamt nur 15 Ballkontakte – so wenige wie wohl noch nie. Note: 3.


Nordi Mukiele: Hielt in der ersten Hälfte als einer der physisch präsentesten gut dagegen, grätschte die Bälle mit Wucht ins Aus und behauptete sich gegen die körperlich spielenden Gladbacher. Verlor allerdings vor dem 0:2 die Orientierung, als er Embolo aus den Augen verlor, der in Mukiele Rücken unbedrängt köpfen durfte. Dazu ein dicker Fehlpass direkt in die Füße des Gegners am eigenen Sechzehner. Note: 3.


Dayot Upamecano: Beim Elfmeter stellte sich „Upa” zu tapsig an, unterschätzte Embolos Kraft und Schnelligkeit und wusste sich dann nur noch mit einem unbedachten Foul zu wehren. Auch beim 0:2 unglücklich, als er machtlos hinter Thuram stand. Holte sich zudem eine frühe Gelbe Karte bei einem Foul im Mittelfeld ab. In der zweiten Hälfte dann hellwach und konzentriert und leitete das 1:2 mit Balleroberung und Solo ein. Note: 3.


Willi Orban: Wieder ein hervorragendes Spiel des großen Stabilisators. Gewann bis auf einen alle seine Zweikämpfe, Passquote: 90 Prozent. Strahlte enorme Sicherheit in der Abwehrreihe aus und ist gerade heimlicher Abwehrchef. Hätte in der Schlussphase auch noch offensiv mit seinem gefürchteten Kopfball gefährlich werden können, rasselte aber mit Kollege Sörloth zusammen. Note: 2.


Marcel Halstenberg: Generell ein starkes, aktives Spiel des Linksverteidigers in der altbekannten Rolle links in der Viererkette. Hatte 121 Ballkontakte (!) und schaltete sich immer wieder in die Angriffe mit ein. Hatte selbst einen gefährlichen Torschuss und gab drei Torschussvorlagen. Unaufmerksam nur bei Lazaros Flanke vor dem 0:2, als er seinen Gegenspieler zu leicht gewähren ließ. Beste Saisonpartie seit seinem Treffer beim 4:0 gegen Schalke im Oktober. Note: 2,5.


Tyler Adams: Durfte endlich mal von Beginn an auf seiner Stammposition im defensiven Mittelfeld ran und füllte die Kampl-Rolle in der zweiten Hälfte auch ohne Kapitän Marcel Sabitzer – oder gerade deswegen – ausgezeichnet aus. Sehr aktiv, hatte die meisten Ballkontakte (126). Ist zwar nicht so ballsicher wie Kampl, dafür aber aggressiver gegen den Ball und feuriger im Spiel nach vorn. Note: 2.


Marcel Sabitzer: Durchwachsene Partie des Käptn's, dem in der 30. Minute die Wade "zuging", wie später sein Coach erklärte, der den Österreicher in der Halbzeit aus der Partie nahm. Machte wenig falsch, hatte aber so seine Probleme, das Spiele der Sachsen zu lenken. Hatte eine Großchance zum 1:2, die er aber mit seinem linken schwächeren Fuß auf Höhe des Elfmeterpunktes in den Arena-Oberrang schoss. Note: 3.


Justin Kluivert: Vierter Startelfeinsatz für den jungen Niederländer. War redlich bemüht, diese Geste seines Trainers entsprechend zu erwidern: Sehr eifrig, suchte immer wieder das Eins zu Eins gegen seine Widersacher, aber der letzte Mut fehlte, um manche Situation effektiver zu Ende zu spielen. Hatte eine große Torchance, aber Gladbachs Keeper Sommer war einen Zehntelsekunde schneller und stahl ihm den Ball mit dem Handschuh vom Fuß (37.). Note: 2,5.


Dani Olmo: Hatte bis zur Pause so seine Probleme, sich gegen die oft doppelte Gegenwehr der Borussen durchzusetzen. Es hat sich in der Liga herumgesprochen, dass der Spanier ein Schlüsselspieler bei RB ist. Kam besser in die Partie, als er den ausgewechselten Sabitzer in Hälfte zwei auf der Sechs vertrat. Hatte drei gute Einschussmöglichkeiten, die er aber nicht im Tor unterbringen konnte. Note: 2.


Christopher Nkunku: Erfüllte das, was es gegen robuste Gladbacher brauchte. Mal war er Sprinter, mal Schleicher, mal Beruhiger, mal Antreiber. Wuselte über den ganzen Offensivraum der Sachsen, hielt Bälle, verteilte Bälle, schuf Räume durch kluge Dribblings und liefert "on top" auf seinen Auftritt nicht nur den entscheidenden Chipball auf Sörloths Norwegerstirn, den er selbst durch einen Ballgewinn einleitete, sondern erzielte auch noch selbst ein Tor; umgedreht nach Paas von Sörloth das 1:2. Note: 1.


Yussuf Poulsen: Exzellente Partie des Dänen. War immer präsent, sehr ballsicher, stellte seinen Körper mit Wucht in die Partie, saugte viele Bälle an, verteilte mit Auge, lief in die wenigen engen Räume, die Gladbach anbot und erzielte mit einem zentimetergenauen Schuss aus 25 Metern das wichtige zwischenzeitliche 2:2. Note: 1.


Alexander Sörloth (46.): Bereitete die Wende mit seinem Pass auf Nkunkus 1:2 vor, erzielte in der Nachspielzeit seinen zweiten Ligatreffer und zugleich das zweite entscheidende Siegtor nach seinem ersten im Champions-League-Spiel in der Gruppenphase gegen Basaksehir Istanbul. Der Auftritt des Norwegers war ein Liebesgruß an den Kassenwart der Sachsen; die Investition beginnt sich auszuzahlen. Bewegte sich clever auf seinem linken Flügel, auf den ihn Nagelsmann gestellt hatte, war ballsicher, schnell, hatte Entscheidungsspeed und hielte sich in der Manier eines Goalgetters am Rand der Legalität seinen Gegenspieler Lazaro vom Leib, bevor er in der Nachspielzeit das 3:2 einköpfte. Note: 1.

(RBlive/mhe/ukr)