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"Keine Panik" RB-Routinier Kampl sieht Aufwärtstrend im Team

RB Leipzigs Routinier Kevin Kampl

RB Leipzigs Routinier Kevin Kampl

Trotz des schlechtesten Starts seit dem Bundesliga-Aufstieg von RB Leipzig im Sommer 2016 bleibt Fußball-Profi Kevin Kampl gelassen. "Klar haben wir nicht so viele Punkte, wie wir uns das gewünscht hätten. Aber wir hatten einen größeren Umbruch – und das kann sofort funktionieren, aber eben auch dauern. Wir verfallen nicht in Panik", sagte der 31-Jährige im Interview mit dem Fachblatt „Kicker“.

"Brutale Qualität"

Der Routinier verwies auf die sieben Punkte aus den letzten drei Bundesligaspielen und 10:1 geschossene Tore. Das findet er „recht ordentlich. Und es zeigt, dass eine brutale Qualität in der Mannschaft steckt. Dass du mal eine kleine Delle drin hast, kann jedem Verein passieren", sagte er.

RB Leipzig kommt momentan nur schwer in den gewohnten Tritt. Im Sommer wurde der Klub vom Cottaweg Vizemeister, verlor danach aber Trainer Julian Nagelsmann sowie die Führungsspieler Marcel Sabitzer und Dayot Upamecano an den FC Bayern München. Zudem wechselte Ibrahima Konaté zum englischen Klub FC Liverpool in die Premier League. „Drei großartige Spieler haben uns verlassen" nimmt Kampl in dem Gespräch darauf Bezug. "Und es ist nicht einfach, solche Verluste direkt zu kompensieren."

Lackmustest in Freiburg

Doch RB Leipzig habe wieder überragende junge Spieler dazu geholt - darunter den portugiesischen Nationalspieler Andre Silva, Barcelona-Talent Ilaix Moriba, die zwei Verteidiger Mohamed Simakan und Josko Gvardiol sowie Stürmer Brian Brobbey. „Dass die etwas Zeit brauchen, ist klar.“ Man müsse den neuen Jungs Zeit geben, um sich an alles zu gewöhnen. „Ich bin mir sicher, dass sie auch Topspieler werden“, sagte Kampl.

RB und sein neuer Trainer Jesse Marsch müssen am Samstag zum SC Freiburg, der bislang noch keines seiner sieben Spiele verloren hat und für RB bereits in der Zweitliga-Vergangenheit immer schwer zu bespielen war. Dann wird sich zeigen, ob der Trend mit zuletzt zwei Siegen in der Liga nach oben in der Tabelle führt. Die Sachsen haben bislang einmal im DFB-Pokal gegen Sandhausen gewonnen und zwei Mal drei Mal jeweils gegen Stuttgart, Berlin und Bochum. Gegen Köln reichte es nur zu einem Remis, die Spiele gegen die Bayern, Mainz, Wolfsburg und zwei Mal in der Champions League gegen Manchester City und den FC Brügge gingen verloren. (RBlive/hen mit dpa)