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von Ullrich Kroemer

Leipzig siegt in St. Petersburg: Großer Schritt Richtung Achtelfinale

Im Würgegriff seiner Kollegen: Leipzigs Torschütze zum 1:0 Diego Demme

Im Würgegriff seiner Kollegen: Leipzigs Torschütze zum 1:0 Diego Demme
Copyright: Imago/Picture Point LE

Diego Demme steht als Mittelfeldarbeiter gewöhnlich selten im Mittelpunkt. Doch bei RB Leipzigs 2:0 (1:0)-Erfolg in der Champions League bei Zenit St. Petersburg avancierte der Antreiber zur Hauptperson. Mit seinem Führungstreffer in der Nachspielzeit der 1. Hälfte (45.+2) leitete er den immens wichtigen Sieg der Leipziger ein. In seinem 205. Spiel für RB wuchtete er einen Freistoß-Abpraller aus 19 Metern ins Tor und erzielte seinen zweiten Profi-Treffer überhaupt – eine echte Rarität, die seine Kollegen mit besonders herzlichen Glückwünschen bedachten.

Durch den dritten und vollkommen verdienten Sieg im vierten Gruppenspiel hat RB die Pforte zum Achtelfinale der „Königsklasse” weit aufgestoßen. Ein Punkt aus den beiden verbleibenden Gruppenspielen würde RB nun wohl für das Weiterkommen genügen. Doch natürlich wollen die Sachsen nun auch als Gruppenerster in die Runde der letzten 16 einziehen.

Haarsträubender Videobeweis

Die Leipziger starteten vor gut 50.000 Zuschauern auch ohne Stürmer Timo Werner spielbestimmend. Der 23-Jährige hatte Trainer Julian Nagelsmann gebeten, ihm wegen Müdigkeit und Adduktorenproblemen eine Pause zu geben. So agierte Christopher Nkunku neben der einzigen echten Spitze Yussuf Poulsen im Angriffszentrum.

Ein frühes erstes Tor durch einen Distanzschuss von Marcel Halstenberg nach schöner Seitenverlagerung wertete der israelische Referee Orel Grinfeld nach Ansicht der Videobilder nicht, weil Nkunku den Ball zuvor mit dem Unterarm touchiert hatte (14.) – eine Folge der haarsträubenden, neuen Handspiel-Regel.

Nagelsmann schreit

So spielte RB Ballbesitzfußball mit wenig Chancen und hatte Glück, dass Serdar Azmoun das Tor um Zentimeter verfehlte, als er den Ball im Stile eines Handball-Linksaußen um RB-Keeper Peter Gulacsi herumdrehte. (45.+2). Kurz darauf brachte Demmes Kracher die Erlösung.

So mussten die Russen in der zweiten Hälfte das Spiel etwas mehr öffnen, was Leipzig Chancen ermöglichte. Marcel Sabitzer nutzte nach feiner Vorarbeit des eingewechselten Werner von der linken Seite und von Emil Forsberg die dritte Leipziger Großchance in den zweiten 45 Minuten zum 2:0 (63.).

Danach gellten eine halbe Stunde lang die Anweisungen von Nagelsmann durch das beheizbare Zenit-Stadion. Der Chefcoach schrie sein Team von der Seitenlinie zu giftiger Abwehrarbeit. Dayot Upamecano & Co. stemmten sich mit Wucht gegen den 100-Kilogramm-Stürmer Artem Dzjuba und die Zenit-Offensive. Chancen von Azmoun (60.) und Sebastian Driussi (71.) entschärfte der starke Gulacsi. (RBlive)

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