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"Mental richtig platt" Schiri-Assistent nach dem Bayern-Gipfel

F├╝r das Schiedsrichtergespann war das Spiel zwischen Bayern M├╝nchen und RB Leipzig mental anstrengend. Im Bild: Lasse Koslowski und Manuel Neuer.

F├╝r das Schiedsrichtergespann war das Spiel zwischen Bayern M├╝nchen und RB Leipzig mental anstrengend. Im Bild: Lasse Koslowski und Manuel Neuer.

Das Duell von RB Leipzig gegen FC Bayern M├╝nchen wurde aufgrund eines technischen Problems leicht versp├Ątet angepfiffen. Schiedsrichter-Assistent Jan Seidel erkl├Ąrt gegen├╝ber dem Sportbuzzer, warum die Partie nicht h├Ątte starten k├Ânnen, bevor das Loch im Netz des Bayern-Tors geflickt war.

Assistent erinnert sich an Phantom-Tor in Hoffenheim

"Das war schon sehr kurios und es hat mich sofort an das Phantom-Tor in Hoffenheim erinnert. Deshalb war es auch wichtig, dass es geflickt wurde", so der 36-J├Ąhrige. Damals hatte Stefan Kie├čling von au├čen ins Tor der TSG gek├Âpft, das Tor wurde gez├Ąhlt. Das Netz hatten die Schiedsrichter bereits bei der Platzbegehung kontrolliert, nach dem Warmschie├čen hatte ein Ball aber ein Loch hinterlassen. Dass nach den Flickversuchen mit einem Handtuch von Manuel Neuer doch noch ein Techniker mit Kabelbindern kam, habe gute Gr├╝nde gehabt, erkl├Ąrt Seidel. "Man kann ja nicht ausschlie├čen, dass er w├Ąhrend des Spiels vergisst, dass es das Loch gibt und sich mit dem Handtuch dann den Schwei├č oder die Handschuhe abwischt und das Loch wieder offen ist." Mit dem Vorgehen hatte das Gespann alles richtig gemacht, wie auch ein Anruf der Schiedsrichter-Kommission sp├Ąter zeigte. "Sie haben uns ein Lob ausgesprochen und waren auch erleichtert, dass es in so einem wichtigen Spiel keine strittige Szene gab", so Seidel.

Schiedsrichter-Gespann blieb fehlerfrei im Topspiel

Anstrengend war das Spiel dennoch. "Ich war mental richtig platt. Man hat schon sehr viel Druck versp├╝rt, weil die mediale Aufmerksamkeit sehr gro├č war und es sportlich ja eine Vorentscheidung in der Meisterschaft geben konnte", erkl├Ąrt Seidel. "Wir wissen auch, dass wir mit einem Fehler in so einem Spiel eine ganze Saison kaputt machen k├Ânnen - sowohl f├╝r die Mannschaften, als auch f├╝r uns." Aber auch k├Ârperlich sei das Spiel besonders herausfordernd gewesen, da beide Teams bereits am Mittelkreis verteidigten. Es gab einige Male ├╝ber Abseits zu entscheiden, gl├╝cklicherweise waren die Assistenten immer auf der H├Âhe. "Normalerweise laufe ich zwei bis drei Kilometer in einer Halbzeit, gestern waren es dreieinhalb pro Halbzeit. Mit dem Aufw├Ąrmen hatte ich am Ende neun Kilometer auf der Uhr, statt 1100 Kalorien habe ich 1300 verbrannt."

(RBlive/msc)