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Mentale Herausforderung in „Nicht-Atmosphäre” Streich gibt Hausaufgaben, Nagelsmann bleibt cool

Julian Nagelsmann und Christian Streich haben mit RB Leipzig und SC Freiburg am Wochenende eine ungewöhnliche Aufgabe beim "Geisterspiel".

Julian Nagelsmann und Christian Streich haben mit RB Leipzig und SC Freiburg am Wochenende eine ungewöhnliche Aufgabe beim "Geisterspiel".

Unabhängig vom einem möglicherweise vorgezogenen Saisonende der Bundesliga gilt es erstmal am Wochenende für die Profivereine, noch den 26. Spieltag (Samstag, 14. März ab 15.30 Uhr live auf Sky) zu absolvieren. Eine ungewöhnliche Situation für Trainer und Spieler der beiden Kontrahenten RB Leipzig und SC Freiburg, wie Julian Nagelmsann und Christian Streich vorab erklärten.

Nagelsmann über Stimmung in Paris: "Was machen die da?"

Der RB-Trainer erwartet sportlich keine neuen Aufgaben, aber der entscheidende Unterschied wird der auf den Rängen sein. "Ich habe noch nie ein Geisterspiel erlebt", so Nagelsmann. "Aber wir werden alle damit umgehen müssen und werden auch damit umgehen können." Das Spiel werde emotional eine andere Qualität haben, die Stimmung müsse man im Team auffangen. Das hatte er bei den Champions League-Duellen von Dortmund in Paris und von Liverpool gegen Madrid gesehen. "Es gab eine Szene in Liverpool, da hat Chamberlain den Ball ins Aus gegrätscht und die Zuschauer haben gejubelt. In Paris war eine ähnliche Situation, da dachte man, was machen die da?"

Attraktiv trotz fehlender Zuschauer

Freiburg hält der RB-Coach aber für einen guten Gegner in dieser besonderen Partie, weil sie "selber gerne kicken und sich am Spiel beteiligen wollen. Es sind zwei gute Mannschaften für ein Geisterspiel, das man sich im Fernsehen ansehen kann." Ansonsten macht sich Nagelsmann keine Gedanken über die Umstände, an denen er nichts ändern kann. Über die geplante Aktion der Fans, Banner auszuhänhen, freute er sich allerdings. "Finde ich eine super Idee. Man kommt ins Stadion und hat das Gefühl, dass sie für einen da sind, auch wenn sie nicht physisch anwesend sind", so Nagelsmann.

Streich gibt Freiburgern Geisterspiele als mentale Hausaufgabe 

SC-Coach Christian Streich hat selbst "keinerlei Angst" und plädierte dafür, "nicht Panik zu schüren, das kann gravierende Auswirkungen haben." Auf das Geisterspiel bei RB Leipzig habe er trotzdem noch Lust, auch wenn es "atmosphärisch fast ein bisschen unheimlich" werden könne. Seine Spieler hat er dazu aufgefordert, sich andere Geisterspiele anzuschauen, um sich "mental damit auseinanderzusetzen".

Er selbst habe ein Spiel der italienischen Serie A nach wenigen Minuten wieder ausgemacht, weil es ihm aufgrund der mangelnden Stimmung keinen Spaß machte. "Ich spiele lieber vor 60 000, auch wenn 50 000 gegen mich sind. Es wird ungewohnt, wenn man ruft und es hallt in der leeren Betonschüssel wider", sagte Streich. Seine Mannschaft werde aber "alles reinhauen wird in dieser besonderen Nicht-Atmosphäre."

(RBlive/msc)

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