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Von Ullrich Kroemer

Nagelsmann lobt Kämpfer-Qualität „Kein Feuerwerk, aber Zeichen gesetzt”

Den Sieg erzwungen:

Den Sieg erzwungen:

RB Leipzig spürte den lähmenden Titeldruck, der nach der Winterpause schwere Beine und Köpfe verursachte, eine halbe Stunde lang. „Wir hatten nicht genug Energie und nicht das umgesetzt, was wir machen wollten”, erklärte Tyler Adams nach dem 3:1 (0:1) gegen Union Berlin. Und Konrad Laimer analysierte: „Wir haben die Räume nicht so gut bespielt und uns nicht so gut in den Räumen freigelaufen.”

Doch die Lethargie zum Rückrundenstart legte das Team bereits in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte ab, als Nordi Mukiele über Rechts mehr Druck entfachte. Und nach der Umstellung von der neu einstudierten 4-2-3-1-Grundordnung, die manchmal zu einem 4-2-1-3 wurde, zurück zur gewohnten 4-2-2-2-Formation klappte die Raumaufteilung besser. „Die Maßnahme in der Pause war nötig, wir haben das 4-2-3-1 nicht gut durchgebracht. Dann auf zwei Stürmer umzustellen, war notwendig und richtig”, sagte Doppeltorschütze Timo Werner bei Sky. „Der Trainer ist in der Halbzeitpause aber wie immer sachlich gewesen. Er hat einfach nur die Fehler gefunden und uns an die Hand gegeben.”

So war etwa Marcel Sabitzer in der zweiten Hälfte deutlich präsenter. „Wir hatten in der ersten Hälfte Probleme, Sabi ins Spiel zu birngen”, sagte Nagelsmann im ZDF. „In der zweiten Hälfte hatte er eine Position, wo nicht allzuviele Spieler zum Verteidigen da waren, da war er deutlich besser im Spiel.”

Neben der taktischen Veränderung bäumten sich die Leipziger in den letzten zehn Minuten der ersten und in den zweiten 45 Minuten auch mental auf.

Insgesamt blieb die Erkenntnis, dass RB sich von der Bürde der Herbstmeisterschaft befreite, sein wahres Gesicht zeigte und bereits zum fünften Mal in dieser Bundesligaspielzeit einen Rückstand aufholte. „Wir haben nicht das größte Feuerwerk abgebrannt, aber viel Druck erzeugt, Überzeugung ausgestrahlt und nicht aufgesteckt”, freute sich Nagelsmann, der mit seiner Umstellung zum Erfolg beitrug.

Kein Auftritt, der der Konkurrenz das Fürchten lehrte, aber doch wuchtig und kämpferisch eindrucksvoll genug, um von der Tabellenspitze aus ein Signal auszusenden. „Wir wollten für uns selber ein Zeichen setzen, dass wir voll da sind und bereit sind, alles zu investieren und uns nicht auf der Hinrunde ausruhen, sondern uns beweisen, dass wir weiterhin für das kämpfen, was wir erreichen möchten”, sagte der Chefcoach. Das ist nichts weniger als der Deutsche Meistertitel, wie Tyler Adams vor dem Spiel auf der Klubwebseite sagen durfte. Die Chancen auf die Sensation haben sich an diesem Spieltag nicht verschlechtert – auch wenn das Spiel gegen Union noch Defizite zutage förderte. Eine so schwache erste Hälfte wie gegen die Köpenicker darf sich RB nicht allzu häufig erlauben, schon gar nicht gegen die Topteams. (RBlive/ukr)

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