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von Martin Henkel

Nebel im Kopf und Gold auf der Stirn: Die Spieler von RB Leipzig in der Einzelkritik

Leipziger Achtelfinal-Qualifikations-Traube

Leipziger Achtelfinal-Qualifikations-Traube
Copyright: Imago/Picture Point LE

Dayot Upamecano sollte zwangsbeurlaubt werden, Marcelo Saracchi will nicht Marcel Halstenberg sein und Emil Forsberg reichen mittlerweile 45 BallberĂŒhrungen zu zwei Toren. RB Leipzigs Spieler in der Einzelkritik


Peter Gulacsi: Ein weiterer beklagenswerter Abend fĂŒr den Ungarn, dem wieder zwei Gegentreffer die Weste beschmutzt haben. War chancenlos bei beiden und wurde auch noch vom 0:2-SchĂŒtzen Vinicius mit dem Knie am Kopf getroffen. Mit Nebel im Kopf musste Pistol-Pete erstmals in dieser Saison die Waffen strecken. Note 3.


Yvon Mvogo: Ersetzte Gulacis im Tor und darf sich fortan zu Recht beschweren, dass er nur "Zweite Wahl" ist. Hielt, was zu halten war, wie einen 45-Meter-Schuss von de Tomas, und RB damit lange genug im Spiel, damit Forsberg noch seine zwei Treffer nachlegen konnte. Bekam eine SondererwÀhnung vom Trainer. Note: 2,5


Lukas Klostermann: Muss wohl die Tage zum Kabinenwart - oder seinem AusrĂŒster. Rutschte vor dem 0:2 aus und steht jetzt vor der Frage: War's der Stollen oder der ganze Schuh? In beiden FĂ€llen ist eine Lösung von existenzieller Bedeutung, denn ein Lukas Klostermann rutscht im Leben nicht zwei Mal aus! Note 3,5.


Ethan Ampadu: Bekam bei seiner Auswechslung nicht mal die Hand seines Trainers geschenkt. Ein dĂŒsterer Abend fĂŒr den Leihspieler aus Chelsea, dem Julian Nagelsmann nach der Partie auch noch zwei mitgab: Nummer 1) "Der Ethan kann Viererkette nicht so gut." Nummer 2) "Als Trainer muss man manchmal von der Top-Top-Top-Idee abrĂŒcken und es den Spielern leicht machen.Note 4,5.


Dayot Upamecano: Ein paar kleine Schnitzer im Spielaufbau - aber was sind das fĂŒr Petitessen im Vergleich zu seinem Auftritt als Leipzigs Last Man Standing. War der letzte verbliebene Innenverteidiger auf dem Rasen - und das mit blaugetretenem Knöchel aus der Köln-Partie. Sollte demnĂ€chste mal zwangsbeurlaubt werden, damit er nicht noch mehr europĂ€ische SpitzenkĂ€ufer anlockt.  Note 2.


Nordi Mukiele: Brachte mit seiner Einwechslung alles durcheinander. Gott sei Dank! Endlich stand die Viererkette, die Statik nach vorn verschob sich, plötzlich bröselte der Beton, den Benfica angerĂŒhrt hatte. War nicht der versierteste Auftritt des Franzosen, aber der folgenreichste. Note: 3


Marcel Sabitzer: Tut in der Regel, was man ihm auftrĂ€gt. Wenn der Plan war, nicht aufzufallen, so ist es ihm auch dieses Mal gelungen, die Vorgaben des Trainers eins zu eins umzusetzen. Hatte nur 70 BallberĂŒhrungen. Immerhin: Darunter war kein Fehlpass (zwölf), der Schaden anrichtete. Note 3,5.


Diego Demme: War Leipzigs dienstÀltester Spieler auf dem Platz und spielte auch so: abgeklÀrt, souverÀn. Kam auf sagenhafte 92 Prozent an den Mann gebrachte PÀsse (113) und schlug sich auch bei den ZweikÀmpfen wacker (67 Prozent). Note 2,5.


Konrad Laimer: Hatte kaum Gelegenheit, seine Fertigkeiten vorzufĂŒhren. Benfica hing ĂŒber weite Strecken im eigenen Hinterhof ab, es gab also wenige BĂ€lle zu klauen und Gegner abzulaufen.  Note 3.


Marcelo Saracchi: Hatte den klaren Auftrag, nicht Marcelo Saracchi zu sein, sondern Marcel Halstenberg. War damit aber ĂŒberfordert. Brauchte eine Halbzeit lang, um seine Flanken so zu justieren, dass sie es bis in den Sechzehner schafften und war am 0:1 maßgeblich beteiligt. Note 4.


Christopher Nkunku: Sollte schnell seine Beziehung zu Yussi Poulsen ausbauen, bevor es zum Knatsch zwischen den beiden kommt. Vertrat den verletzten DĂ€nen zum zweiten Mal hintereinander und ist aus dem RB-Sturm kaum mehr wegzudenken. Wenn nichts mehr geht, Nkunku hat noch eine Lösung parat.  Note 2,5.


Emil Forsberg: Je Ă€lter Emil Forsberg wird, desto effizienter. Hatte im ganzen Spiel nur 45 BallberĂŒhrung, aber als alles verloren schien, waren zwei dabei, die Leipzig ins historische erste Achtelfinale brachten. Zimmerte den Elfmeter zum 1:2 ins Netz und ließ es sich nicht nehmen, seinen Auftritt mit der Stirn zu vergolden. Einmal im Leben - und nie wieder! Forsberg hat spĂ€ter ausgeschlossen, dass es noch einmal einen Kopfballtreffer von ihm geben wird. Note 1,5.


Timo Werner: Kein Tor von Timo Werner? Gibts eigentlich nicht, war aber so. Seine Flanke auf die Stirn von Emil Forsberg vor dem 2:2 schafft es trotzdem in die Annalen des Klubs. Note 2,5.


Patrik Schick: Was lange wĂ€hrt, wird gut? Könnte sich beim Tschechen als wahr erweisen. Bis zum Mittwoch hatte der dauerverletzte LeihstĂŒrmer (AS Rom) ganze 41 Minuten gespielt. Gegen Benfica kamen 30 weitere hinzu. Lupfte zwar einen tödlichen Pass von Werner ins Nirgendwo, holte aber den Elfmeter zum 1:2 heraus. Note: 2,5


(RBlive)

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