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RBL und BVB fiebern brisantem Spitzenduell entgegen – Reus: „Da wird es brennen”

Gegen den BVB ist Titelreife gefragt: RB Leipzig holte in Düsseldorf Schwung für das Spiel in Dortmund.

Gegen den BVB ist Titelreife gefragt: RB Leipzig holte in Düsseldorf Schwung für das Spiel in Dortmund.
Copyright: imago/Team 2

Die Pflicht erledigt, die Kür im Sinn: Nach dem sechsten Bundesligasieg in Serie steht für RB Leipzig am Dienstag nun die Reifeprüfung im Dortmunder Fußball-Tempel gegen den BVB an. „Das ist ein absolutes Spitzenspiel. Für solche Spiele lebt man als Fußballer”, sagte Leipzigs Mittelfeldspieler Konrad Laimer nach dem souveränen 3:0 (1:0)-Erfolg beim überforderten Tabellen-16. Fortuna Düsseldorf.

Julian Nagelsmann: Gegen den BVB ist „Titelreife gefragt”

Auch Nationalspieler Timo Werner, der im sechsten Spiel in Serie traf, richtete den Fokus schnell auf die Partie bei Borussia Dortmund. „Das wird ein spannendes Spiel. Da geht es um viel, da werden die Weichen für den restlichen Verlauf der Saison gestellt. Das ist für uns ein Sechs-Punkte-Spiel”, sagte Werner im ZDF-Sportstudio. „Der Tabellenplatz ist für uns nicht so wichtig. Wir wollen aus den beiden letzten Spielen sechs Punkte holen. Daran müssen wir uns messen lassen”, sagte Rechtsverteidiger Lukas Klostermann.

Trainer Julian Nagelsmann, der nach der Champions-League-Partie bei Olympique Lyon (2:2) einige Spieler aus der zweiten Reihe kritisiert hatte, war mit der Rück-Rotation zur ersten Garde zufrieden. Von einer titelreifen Leistung wollte der jüngste Bundesligacoach nach dem Duell mit dem ältesten aber noch nichts wissen. „Düsseldorf hat sicher nicht die beste Leistung gezeigt. Titelreife ist eher am Dienstag gefragt”, betonte Nagelsmann. „Ich freue mich auf das Spiel in Dortmund. Wir können einen sehr interessanten Punktevorsprung herausspielen - wenn wir gewinnen”, sagte der RB-Coach nach dem ungefährdeten Sieg – dem sechsten Liga-Erfolg hintereinander. Für den 32-Jährigen ist es derzeit die längste Siegesserie als Erstligatrainer.

Vier Zähler beträgt der Rückstand der Dortmunder aktuell auf RB, weswegen die Dienstagspartie für den BVB-Protagonisten nach dem 4:0 in Mainz noch wichtiger ist als für Rasenballsport, um nicht den Anschluss zu verlieren. Auf der Heimfahrt kreisten die Gedanken der nach dem dritten Bundesligasieg in Serie gut gelaunten BVB-Profis schon um das Topduell. „Das wird ein heißes Spiel”, sagte der in Mainz beschäftigungslose Torwart Roman Bürki. Und Reus prophezeite: „Gegen Leipzig wird es noch mal hart, da wird es sicher brennen.” Von Sportdirektor Michael Zorc gab es eine klare Ansage: „Das ist ein Spitzenspiel, das wir gewinnen wollen.”

BVB-Lizenzspielerchef Kehl: „Das wird ein brisantes Duell”

Der souveräne und zum Teil glanzvolle Auftritt am Samstag bestärkte die Schwarz-Gelben in der Ansicht, das sportliche November-Tief mit der 0:4-Abreibung in München und der Teil-Blamage beim glücklichen Punktgewinn gegen Paderborn erfolgreich hinter sich gelassen zu haben. „Das 3:3 gegen Paderborn hat dafür gesorgt, dass sich die Mannschaft zusammengerauft hat und auch klare Worte gesprochen wurden”, sagte Lizenzspielerchef Sebastian Kehl. Der Vizemeister befindet sich im Aufwärtstrend, wofür alle Beteiligten in erster Linie das neue Spielsystem verantwortlich machen. Seit Trainer Lucien Favre in der Abwehr von einer Vierer- auf eine Dreierkette umgestellt hat, läuft es deutlich besser. „Wir sind dadurch kompakter”, sagte der Schweizer. „Es war eine Intuition, das zu machen.”

Auch Favre hat davon profitiert, sind die Diskussionen um ihn dank der jüngsten Erfolge doch verstummt. „Das tut sehr gut”, bekannte Favre. Doch der Schweizer weiß, dass die Diskussionen aufs Neue aufbrechen, wenn der BVB gegen RB verliert. „Das wird ein brisantes Duell”, betonte Kehl und fügte zuversichtlich hinzu: „Man hat gesehen, dass die Jungs viel Selbstvertrauen haben.” Für Torwart Bürki ist der BVB schon jetzt im Soll: „Wir haben doch alle Ziele der Hinrunde erreicht”, sagte er. „Wir sind in der Champions League und im DFB-Pokal weiter - und in der Liga oben dabei.” Zumindest bis zum Dienstag. (RBLive/dpa/ukr).

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