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Leipzigs Plan gegen Bayern Anders als die RB-Schule, Müller sucht „Gegenzauber”

Druck wie in der zweiten Hälfte: Timo Werner gegen Benjamin Pavard.

Druck wie in der zweiten Hälfte: Timo Werner gegen Benjamin Pavard.

Gegen die Bayern war es so, gegen Borussia Dortmund und im Rückspiel gegen Borussia Mönchengladbach auch: RB Leipzig kam gegen die Topteams häufig wie paralysiert aus der Kabine, ließ die ersten Spielhälften gegen aggressiv pressende Gegner über sich ergehen und spielte erst in den zweiten 45 Minuten auf gleicher Augenhöhe mit.

Vor dem Gastspiel beim FC Bayern nun (So., 18 Uhr) gab RB-Trainer Julian Nagelsmann nun folgerichtig vor: „Wir orientieren uns an den zweiten Halbzeiten gegen Bayern und gegen Dortmund, daran, was wir da getan haben, um die Gegner zu Fehlern zu zwingen und selbst mehr Spielanteile zu kriegen. Die grundsätzliche Idee ist so aufzutreten, wie in den zweiten Hälften.” Also selbst mutig und aktiv, auf Fehler der anderen lauernd, mit viel Dampf über die Flügel. „Wir sind in den zweiten Halbzeiten extrem früh draufgegangen, was auch unsere Art und Weise ist”, sagte Nagelsmann.

Nagelsmann: „Die Jungs müssen verstehen, was in München gefragt ist”

Doch der Chefcoach betonte auch, dass eine Idee nicht ausreichen werde. „Du wirst deinen einen Spielstil gegen Bayern nicht 90 Minuten durchbringen. Das schaffen wir auch nicht gegen Mannschaften, die nicht die erfolgreichste Mannschaft der Bundesliga sind. Das ist das Komplizierte gegen Topmannschaften”, so der 32-Jährige. Vielmehr erhob er Flexibilität und Variabilität zum eigentlichen Stilmittel. „Es nehmen sich viele Mannschaften viel vor gegen die Bayern. Am Ende müssen sie doch drauf reagieren, was der Gegner macht”, erklärte Nagelsmann. „Ich habe mit den Jungs vorbereitet, dass wir auf verschiedene Spielsituationen reagieren können.”

Nagelsmann meint dabei etwa Spielsituationen, in denen der Druck so groß wird, dass sich sein Team mal entgegen des eigentlichen Anspruchs in der eigenen Hälte verbarrikadiert, mit Härte und Konsequnz verteidigt und auf geeignete Szenen für Gegenstöße lauert. „Wir brauchen Phasen, in denen wir wegmüssen vom eigentlichen Matchplan, in denen wir was anpassen müssen. Bei allem Selbstvertrauen, das wir haben dürfen, werden wir in München Situationen erleben, in denen wir etwas anderes machen müssen als die RB-Schule”, betonte Nagelsmann. „Die Jungs müssen verstehen, was dann gefragt ist.”

Thomas Müller über Julian Nagelsmann: „Er kann gerne zaubern”

Vor der Formsteigerung des Teams von Trainer Hansi Flick in der Rückrunde hat Nagelsmann durchaus Respekt: „Wir müssen 100 Prozent Leistung abliefern. Denn wenn die Bayern einen normalen Tag haben, reichen manchmal selbst die 100 Prozent nicht. Wir hoffen also, dass sie keinen Sahne-Tag erwischen.”

Die Münchner mochten den Faktor Nagelsmann nicht überbewerten. „Es ist kein Spiel der Trainer, es wird alles auf dem Platz entschieden”, ordnete der 54-jährige Flick ein. Und Co-Kapitän Thomas Müller antwortete gewohnt launig: „Er kann gerne zaubern, dann schauen wir, ob wir einen Gegenzauber haben. Ich glaube aber, es wird gar nicht so viel gezaubert, sondern Fußball gespielt.” (RBLive/ukr/mit dpa)

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