Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Ein Angebot von Dumont Newsnet Logo

Reaktionen nach dem 1:1 gegen Wolfsburg: „Bei unseren Ansprüchen genügt das nicht“

Niedergeschlagenheit bei Spielern von RB Leipzig nach dem 1:1 gegen den VfL.

Niedergeschlagenheit bei Spielern von RB Leipzig nach dem 1:1 gegen den VfL.
Copyright: Imago/opokupix

War das 1:1 gegen Wolfsburg der nächste Rückschlag für RB Leipzig im Kampf um die vorderen Tabellenränge? Oder einfach nur Pech? Die Stimmung nach dem vierten sieglosen Spiel en suite war gedrückt bis mißmutig bei den Sachsen, nur RB-Trainer Julian Nagelsmann fand, dass seine Mannschaft so schlecht eigentlich gar nicht gespielt hätte. Zumindest bis zum 1:0 durch Timo Werner (54.), dem spät aber verdient das 1:1 durch Wout Weghorst folgte (82.).

Das waren die Reaktionen nach der Partie:

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): „Wir hatten sehr gute 60 Minuten. Hatten dann den indirekten Freistoß mit Parallelen zu den letzten Heimspielen, wo wir mehr oder weniger mit Eigentoren den Gegner eingeladen haben. Dann hatten wir gute Räume und viele Möglichkeiten. Meist war es aber ein erster schlampiger Kontakt. Im letzten Drittel müssen wir da einfach besser werden. Bei den Ansprüchen, die wir haben und wo wir hinwollen, genügt es nicht, wenn der Gegner uns zu viel Raum gibt in der ersten Halbzeit und wir den Raum nicht besser nutzen. Die Viertelstunde nach der Pause war ich noch zufrieden. Nach der Führung war es sehr schlecht, unglaublich passiv in beide Richtungen, kein Anschlussverhalten mehr, wir hatten keine Umschaltmomente. Wir hatten extreme Schwierigkeiten, den Ball zu sichern, haben keine zwei Pässe mehr an den Mann gebracht. Um das Tor haben wir ein bisschen gebettelt, aber es war außergewöhnlich gut gespielt. In der Phase, den starken 20 Minuten von Wolfsburg, war es absolut verdient.“

Oliver Glasner (Trainer VfL Wolfsburg): „Wir sind sehr froh über den Punkt, den wir heute noch geholt haben. Es hat Spaß gemacht, den Jungs beim Fußballspielen zuzusehen. Ich bin höchst zufrieden mit der Leistung, die wir geboten haben. Leipzig war in der ersten Halbzeit besser im Spiel, obwohl wir mit dem indirekten Freistoß und nach einer Ecke die klareren Torsituationen hatten. Was die Mannschaft dann nach dem Rückstand gezeigt hat, verlangt mir allerhöchsten Respekt ab. Wir haben am Ende einen völlig verdienten Ausgleich erzielt.“

Wir müssen im Spiel wieder cleverer agieren

Peter Gulacsi

Diego Demme (Spieler RB Leipzig): „Wir hätten drei Punkte mitnehmen müssen. Die erste Halbzeit war noch okay, in der hätten wir das Spiel entscheiden müssen. Wir haben nach dem 1:0 aber das Fußballspielen eingestellt und nicht mehr hoch genug verteidigt. Das 1:1 für Wolfsburg war verdient. Generell muss man sagen, dass wir solche Heimspiele gewinnen müssen.“

Kevin Kampl (Spieler RB Leipzig): „Ich denke, wir haben eine ordentliche erste Halbzeit gespielt. Bis 35 Meter vors Tor. Dann waren wir zu unsauber. Die Lücken waren da, die Möglichkeiten waren da. Wolfsburg war bis zur Pause nicht gut. Danach waren wir besser und wir lassen uns nach dem 1:0 viel zu tief fallen und haben durch die großen Abstände zwischen den Reihen keinen Druck mehr auf den Ball bekommen. Wir müssen lernen, dass wenn wir führen, entweder weiter vorn Druck machen oder kompakt stehen und auf Konter setzen.“

Peter Gulacsi (Torhüter RB Leipzig): „Wir hatten viele Räume, trotzdem sind daraus keine klaren Chancen entstanden, da wir insgesamt zu schlampig gespielt haben. Wir müssen im Spiel wieder cleverer agieren, wenn wir oben mitspielen wollen.“

Vorne ist Leipzig schon brandgefährlich, da müssen wir den Hut ziehen vor den Jungs
Pavao Pervan

Lukas Klostermann (RB Leipzig): „Es war ein zweiteiliges Spiel. Die erste Hälfte war okay, doch in der zweiten Halbzeit waren wir fast immer zu passiv und trotz des 1:0 nicht mehr im Spiel. Es hat die mannschaftliche Gesamt-Geschlossenheit bei den meisten unserer Aktionen gefehlt. Der Ausgleich ist bitter, denn es wäre mehr für uns drin gewesen.“

Pavao Pervan (Torhüter VfL Wolfsburg): „Vorne ist Leipzig schon brandgefährlich, da müssen wir den Hut ziehen vor den Jungs, die da hinten in der letzten Reihe Werner und Co. abgelaufen sind. Beim Tor hatte Werner ein wenig Glück, der Ball ist ihm vor die Füße gesprungen. Dann hat er es eiskalt ausgenutzt, weil er einfach ein Weltklassestürmer ist.“

(RBlive/mhe/dpa)

Das könnte Dich auch interessieren